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Informationen und Aktuelles 2019 bis 2020

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28.12.2019


25.12.2019

Silvesterknallerei und Tiere!!!

Für viele Menschen bedeutet das Feuerwerk zu Silvester Spaß, für Tiere dagegen oft Stress. Der Krach ist besonders für Hunde und Katzen belastend, da sie ein wesentlich feineres Gehör haben als Menschen. Bei vielen Vierbeinern löst die Knallerei sogar Panik aus. Tierhalter können Vorkehrungen treffen, damit ihre Tiere gut ins neue Jahr kommen.

So sollten Hunde in bewohnten Gebieten nur noch angeleint ausgeführt werden, denn verfrühte Kracher könnten sie in panischem Schrecken davonlaufen lassen. Am Silvesterabend selbst sollten Türen und Fenster geschlossen sein, gegebenenfalls können auch Rollos heruntergelassen werden, um den Lärm und das Blitzgewitter ein wenig zu dämpfen. Katzen mit Freigang sollten am Silvesterabend unbedingt im Haus bleiben. Idealerweise sollte für Hunde, Katzen, Vögel, Meerschweinchen und andere Kleintiere ein ruhiger Platz in einem Raum geschaffen werden, der nicht direkt zur Straßenseite liegt. Vogel- und Kleintierkäfige sollten dabei weit vom Fenster entfernt stehen und zusätzlich durch ein großes Tuch abgedeckt werden.

Beruhigungsmittel sollten ausschließlich in Absprache mit dem Tierarzt verabreicht werden und nur dann, wenn bekannt ist, dass das Tier extrem ängstlich auf laute Geräusche reagiert. Meist reicht es schon, wenn eine vertraute Bezugsperson an einem solchen Abend bei den Tieren bleibt und ihnen als souveräner „Rudelführer“ durch einen bewusst ruhigen und entspannten Umgang Sicherheit vermittelt. Keinesfalls sollte man das Tier trösten, da es sich so in seiner Furcht nur bestätigt fühlt. Hilfreich kann es sein, gewohnte Spielrituale bei Hund und Katze durchzuführen, die die Haustiere ablenken und die vermeintliche Stresssituation in eine entspannte Atmosphäre wandeln. Insgesamt hilft es den Tieren, wenn die übliche Tagesroutine eingehalten wird.

Wildtiere und Tiere auf Bauernhöfen

Ein Böllern in der Nähe von Waldrändern, auf Waldlichtungen, in Parkanlagen oder Höfen mit Tierhaltung sollte tabu sein: denn scheue Wildtiere in Wald und Flur reagieren besonders sensibel auf laute Geräusche. Auch bei Pferden und Rindern, die auf Weiden gehalten werden, besteht die Gefahr, dass sie in Panik geraten und ausbrechen.


Weihnachtsbrief 2019 (PDF - bitte hier klicken)


04.12.2019.2019

Tiere sind keine Weihnachtsgeschenke!

 

13.12.2019

Tierheime stoppen Vermittlung:

Tiere gehören nicht unter den Weihnachtsbaum

Alle Jahre wieder werden Tiere zu Weihnachten unüberlegt verschenkt – und landen über kurz oder lang im Tierheim oder auf der Straße. Viele Tierheime haben deshalb nun zur Weihnachtszeit die Vermittlung gestoppt. Der Deutsche Tierschutzbund stellt klar: Tiere sind keine Geschenke. Wer seinen Liebsten verantwortungsbewusst eine tierische Freude machen möchte, trifft mit einem Gutschein für einen Tierheimbesuch, einer Tier-Patenschaft oder Ratgeberlektüre klar die bessere Wahl.

„Tierheime schauen natürlich das ganze Jahr über bei der Vermittlung genau hin, um sicherzugehen, dass das Tier zu den richtigen Menschen und in ein „Zuhause für immer“ einzieht. Vermittlungsstopps vor Weihnachten sind aber trotzdem ein wichtiges Signal: Ein Tier ist ein Lebewesen - keine Sache, die wie ein Spielzeug oder ein Kleidungsstück auf einem Wunschzettel abgehakt und im Zweifel gar umgetauscht werden kann“, sagt Miriam Holbach, Referentin für Tierheime beim Deutschen Tierschutzbund. Von Spontan- und Überraschungskäufen rät sie deshalb dringend ab: „Die Entscheidung für ein Tier sollte immer nur gut informiert und durchdacht getroffen werden, in Rücksprache mit allen Beteiligten.“

Nach den Feiertagen, aber oft auch erst im Laufe des neuen Jahres werden viele unüberlegt verschenkte Tiere in den Tierheimen des Deutschen Tierschutzbundes abgegeben. Die Gründe sind vielfältig: Unerwartete Kosten oder die bis dahin unbekannten Ansprüche des Tieres lassen die Freude über ein neues Familienmitglied teils schnell vergehen. Oft bemerken Eltern auch erst zu spät, dass ein Großteil der Versorgung – das Füttern, das Säubern des Geheges oder das Gassi gehen – nicht von den Kindern übernommen werden kann und an ihnen hängen bleibt. Hinzu kommen spätestens im Sommer die Urlaubspläne, bei denen das Tier dann vielfach im Weg steht.

Tierische Alternativen für die Festtage

Auch wenn die Entscheidung gut überlegt ist, ist das Weihnachtsfest mit all seinem Trubel kein idealer Zeitpunkt für den Einzug eines tierischen Mitbewohners, so der Deutsche Tierschutzbund. Stellvertretend bietet sich gute Ratgeberlektüre zur Vorbereitung oder geeignetes Zubehör an. Eine tolle Alternative kann auch ein Gutschein für einen gemeinsamen Tierheimbesuch im neuen Jahr sein, an dem die erfahrenen Mitarbeiter*innen dann helfen können, das passende Tier zu finden. So kann Kindern von Anfang an ein verantwortungsbewusster Umgang mit dem zukünftigen tierischen Gefährten vermittelt werden. Tierfreunde, die aus guten Gründen den Wunsch nach einem Tier ausschlagen müssen, können alternativ auch Tierpatenschaften oder eine Mitgliedschaft im Deutschen Tierschutzbund verschenken, um ganz unmittelbar die wertvolle Arbeit der Tierheime zu unterstützen.


Romantischer Advent im Tierheim, Sonntag, 8. Dezember 2019 mit dem "Nikolaus" , den Lamas vom Lamaland Loher, Feuerzauber, Räucherwerk und Kerzenschein.

Mit selbst gebackenen heißen Waffeln, Punsch für klein und groß, Raclette, Kaffee und Kuchen konnten all unsere Gäste verwöhnt werden!

Am Sonntag konnte eine der schönsten Veranstaltung des Jahres im Tierheim verzeichnet werden. Viele nette Besucher und Tierfreunde konnten bei dieser romantischen Veranstaltung die Arbeit des Tierheims und des Vereins bestaunen und bei zauberhafter Stimmung das ein oder andere Schmankerl zu sich nehmen.

 

 


12.11.2019

12. Zamperlrennen der Hudnefreunde Oberland zugunsten des Tierheims Rottach-Egern

Obwohl das Wetter anfangs einige Kapriolen schlug, hatten sich wieder zahlreiche Zuschauer und Teilnehmer zum 12. Zamperlrennen eingefunden.

Dank vieler Kuchenspenden, selbstgebasteltem Hundespielzeug und großzügigen Geldspenden konnte man am Ende wieder 1000 € an das Tierheim Rottach-Egern übergeben.

Vielen Dank an das Gästehaus Göttfried und die Bäckerei Ratschiller für die Unterstützung, sowie unser Team aus Oberland für die Organisation und Durchführung des lustigen Rennens.

Wir vom Tierheim Rottach-Egern möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich bei Andrea Strasser bedanken, welche dieses lustige Rennen zu gunsten unsere Tiere nun bereits seit 12 Jahren durchführt!

Weitere Infos und Fotos unter: https://www.hundefreunde-oberland.de/


24.10.2019.2019

Wildtiere sind keine Zirkustiere

Gemeinsame Pressekonferenz vom Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V. und vom Deutschen Tierschutzbund e.V.

Der Deutsche Tierschutzbund und der Hamburger Tierschutzverein machen auf das Leid von Wildtieren im Zirkus aufmerksam. Anlass ist das anstehende Gastspiel des „Circus Krone“ (28.9.-22.10.). Die heutige Pressekonferenz ist zudem Startschuss für eine Plakataktion der beiden Verbände, die ab dem 25. September mit zwei ausdrucksstarken Motiven die Situation der Zirkustiere deutlich macht. Die Motive sind bis Mitte Oktober auf mehr als 800 Flächen in Hamburg zu sehen.

„Dass Elefanten, Tiger, Löwen und ein Nashorn in der Manege vorgeführt werden und herabwürdigende Mätzchen machen müssen, nur um das Publikum zu unterhalten, entspricht nicht unseren moralischen Vorstellungen – mit Tradition ist diese Herabwürdigung von Tieren nicht zu rechtfertigen“, sagt Sandra Gulla, 1. Vorsitzende des Hamburger Tierschutzvereins. Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, ergänzt: „Insbesondere Wildtiere stellen hohe Ansprüche an ihre Unterbringung. In einem fahrenden Unternehmen sind diese nicht zu erfüllen – egal, wie sehr der Zirkus selbst seine Tierhaltung schönredet.“

Immer wieder Zwischenfälle
Außerdem kommt es mit Wildtieren im Zirkus immer wieder zu Zwischenfällen. Am 4. Juli war eine Elefantenkuh des „Circus Krone“ bei einer Vorstellung in Osnabrück über die Begrenzung des Zuschauerbereiches gestürzt. Ursache war, dass drei Elefantenkühe in der Manege aneinandergeraten waren. Einen Monat zuvor, am 6. Juni 2018, brach im rheinland-pfälzischen Neuwied bei „Circus Krone“ ein Elefant aus und lief unkontrolliert durch die Stadt. „Ein Wildtierverbot im Zirkus ist daher nicht nur aus Tierschutzgründen, sondern auch im Hinblick auf die Gefährdung von Menschen unumgänglich“, so Thomas Schröder.

„Aufgrund der regelmäßig vorkommenden Unfälle mit Zirkustieren muss die Stadt Hamburg alle Möglichkeiten ausschöpfen, Auftritte von Wildtieren in Zirkussen im Stadtgebiet auf der Grundlage des Ordnungsrechts zu unterbinden und sich weiterhin vehement für ein bundesweites Wildtierverbot in Zirkussen einsetzen“, fordert Sandra Gulla. Und ergänzt: „Es gibt alternativ viele Freizeitmöglichkeiten, die ohne Tierleid auskommen.“

Vorgaben für Zirkusse sind gänzlich unzureichend
Die Vorgaben zur Tierhaltung, die die „Zirkusleitlinien“ des Bundeslandwirtschaftsministeriums machen, sind aus Sicht der Tierschützerinnen und Tierschützer veraltet und erschreckend gering. Winzige Außengehege bieten in der Regel kaum Abwechslung oder artgemäße Beschäftigung. Das immer wieder herangezogene Argument, dass Wildtiere im Zirkus durch Dressur und Auftritte körperlich und geistig gefordert werden, hält einer wissenschaftlichen Betrachtung nicht stand.

Tierschützer und Bundesrat fordern Wildtierverbot
Neben dem Appell der Tierschützer hat auch der Bundesrat bereits drei Mal die Bundesregierung dazu aufgefordert, ein bundesweites Verbot für Wildtiere im Zirkus zu erlassen – darunter auch auf Initiative Hamburgs im Jahr 2011. Während immer mehr europäische Länder mit gutem Beispiel vorangehen und entsprechende Beschlüsse zu Wildtierverboten fassen, wie zuletzt Irland, Italien oder Dänemark, hat die Bundesregierung es jedoch über Jahre versäumt, ein solches Verbot einzuführen. Stattdessen vergeben immer mehr Kommunen keine Standflächen mehr an Zirkusse, die Wildtiere mit sich führen – aus Tierschutzsicht ein Schritt in die richtige Richtung.


09.10.2019


21.08.2019

Lieblingstier - Tierheimtier: So einzigartig wie Du!

Deutscher Tierschutzbund gibt Leitmotto zum Welttierschutztag bekannt

Zum diesjährigen Welttierschutztag am 4. Oktober ruft der Deutsche Tierschutzbund gemeinsam mit seinen über 740 Mitgliedsvereinen das Leitmotto „Lieblingstier - Tierheimtier“ aus. Die Tierschützer wollen damit aufzeigen, dass die Übernahme eines Tierheimtiers nicht nur bedeutet, einem Tier in Not zu helfen, sondern vor allem auch, einen einzigartigen Freund zu finden.

„Für jeden, der sich ein Tier wünscht, sollte der erste Gang ins Tierheim führen, wo tausende tolle Tiere sehnsüchtig auf ein neues Zuhause warten“, sagt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Jedes Tierheimtier bringt seine eigene Geschichte, aber auch seinen ganz eigenen Charakter mit: Es gibt Frohnaturen, ausgeglichene und zurückhaltende Gemüter oder auch ängstliche Persönlichkeiten. Tiere sind Unikate, so wie wir selbst. Die Tierheimmitarbeiter wissen dies und achten genau darauf, dass Tier und Halter zusammenpassen. So knüpfen Tierheime einzigartige Bündnisse für‘s Leben!“


Die mehr als 550 dem Deutschen Tierschutzbund angeschlossenen Tierheime nehmen jedes Jahr etwa 370.000 Tiere auf, die aus unterschiedlichsten Gründen abgegeben, gefunden oder aus leidvoller Haltung gerettet werden, darunter knapp 150.000 Katzen und 75.000 Hunde und 50.000 Kleinsäuger. Obwohl Tierheime immer wieder an die Grenzen ihrer finanziellen und räumlichen Kapazitäten stoßen, wählen die Mitarbeiter und Helfer stets sorgfältig aus, an wen ihre Schützlinge weitergegeben werden und begleiten die Vermittlung beratend und kontrollierend. Zum Welttierschutztag will der Deutsche Tierschutzbund als Dachverband der Tierheime deshalb auch auf die großartige Arbeit hinweisen, die die vereinseigenen Tierheime und Auffangstationen vor Ort leisten. Der Dachverband setzt sich für die dringend notwendige Unterstützung der Tierheime durch die Kommunen ein und fordert einen Investitionstopf, mit dem etwa dringend notwendige Renovierungen von Tierhäusern in Angriff genommen werden können.


19.08.2019

Tierheime helfen:

Vier Animal Hoarding-Fälle in einer Woche

© Tessy Lödermann

Innerhalb nur einer Woche, zwischen dem 10. und 18. Juli, sind vier Fälle von Animal Hoarding bekannt geworden: in Essen, Marktoberdorf, Ahrweiler und Stuttgart. Tierheime versorgen derzeit die mehr als 800 Tiere, darunter Hunde, Mäuse, Kaninchen und Ratten.

„Die Tierschützer in den Tierheimen waren gleich zur Stelle und leisten gerade wieder Unglaubliches, indem sie sich aufopferungsvoll um die Opfer der aus dem Ruder gelaufenen Tierhaltungen kümmern“, sagt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes.

Weil die Tierheime dabei häufig an ihre finanziellen, personellen und psychischen Grenzen stoßen, fordert der Verband Unterstützung: „ Tierheime helfen , aber sind selbst auch auf Hilfe angewiesen. Insbesondere die Versorgung vieler kranker Tiere auf einmal ist mit enormem personellen Einsatz und hohen finanziellen Kosten für die tiermedizinische Behandlung verbunden“, so Schröder.

Leid für Tiere und Menschen
500 Mäuse am 10. Juli 2019 in Essen, etwa 100 Kaninchen am Tag darauf in Marktoberdorf, 200 Hunde am 16. Juli in Ahrweiler und ein Fall mit circa 80 bis 300 Ratten in Stuttgart, bekannt geworden am 18. Juli: Animal Hoarding ist ein bundesweites Phänomen, unter dem die Tiere, aber auch die betroffenen Menschen leiden. „Bei der Sucht Tiere zu sammeln handelt es sich um ein Krankheitsbild, das schleichend voranschreitend und zu einer immer stärkeren Verwahrlosung der Tiere führt – bis hin zu schwer kranken, verhaltensauffälligen und im schlimmsten Fall sogar toten Tieren“, erklärt Dr. Moira Gerlach, Fachreferentin für Heimtiere beim Deutschen Tierschutzbund. Aus Sicht des Deutschen Tierschutzbundes ist es wichtig, im Verdachtsfall nicht wegzuschauen, sondern frühzeitig die Polizei oder das Veterinäramt einzuschalten. Der Verband hat deswegen auch eine Checkliste entwickelt, um mögliche Animal Hoarding-Fälle früh zu identifizieren. Gleichzeitig fordert der Verband eine intensivere Auseinandersetzung mit der Krankheit, um den Betroffenen zu helfen, eine bessere Vernetzung zwischen Behörden und Hilfsdiensten zu schaffen und so langfristig eine Besserung zu erzielen.


03.06.2019

Pressebericht Rehkitz Ende Mai 2019 (PDF)


03.06.2019

Pressebericht Nau eiens neuen Hundehauses und Tierheimbelegung 2018(PDF)


24.01.2019

https://volksbegehren-artenvielfalt.de/

HIER GEHTS ZUM KINO SPOT: VOLKSBEGEHREN ARTENVIELFALT


22.01.2019

Rotwild in Not! Stoppt die Auflösung von Winterfütterungen!

Hier ghets zur Online Petition:

https://www.change.org/p/bundespr%C3%A4sident-alexander-van-der-bellen-rotwild-in-not-stoppt-die-aufl%C3%B6sung-von-winterf%C3%BCtterungen


22.01.2019

Januar 2019 Auflösug von Winterfütterungen - ein Besuch im Angertal!

Tessy Lödermann vom TH Garmisch-Werdenfels ( DTB LV Bayern), Dr. Christine Miller (Wildes Bayern), das Team von Gut Aiderbichl und weitere Tierfreunde aus Österreich und der Schweiz hatten sich auf den Weg gemacht.

Ein unvergesslicher Tag, mit viel Mühen beim Aufstieg verbunden. Gerade dieser beschwerliche Weg, er war für mich sehr emotional, hat mir bewusst gemacht, dass diese wunderschönen Tiere zu uns gehören. In solchen extremen Notzeiten muss der Mensch helfen. Unsere Ansprüche sind sehr hoch, die des Wildes sehr einfach. Es will und muss überleben! Wir tragen eine große Verantwortung für unsere tierischen Waldbewohner. Wir waren uns alle einig, dass hier schon rein aus ethischen Gründen gehandelt werden muss.

Johanna Ecker-Schotte


13.01.2019


12.01.2019

In der Nacht von Freitag, 11.01.2019 bis in die Morgenstunden vom Samstag, 12.01.2019 war das THW BAD AIBLING im DAUEREINSATZ um einige Dächer der Tierheimgebäude von den Schneelasten zu befreien, damit nichts einstürzt.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei diesen so freundlichen und fleisigen, ehrenamtlichen Helfern!


20.12.2018


07.12.2018

Tiere sind keine Weihnachtsgeschenke


Allzu oft landen zu Weihnachten verschenkte Tiere im Tierheim oder werden sogar ausgesetzt.

Zur Weihnachtszeit wünschen sich viele Menschen und vor allem Kinder ein Tier. Doch dieser Wunsch bringt viele Probleme mit sich, denn ein Tier lässt sich nicht so einfach wie ein Pullover oder ein Spielzeug umtauschen. Nach den Feiertagen werden viele unüberlegt gekaufte Tiere in den Tierheimen des Deutschen Tierschutzbundes abgegeben.

Verschenken Sie daher bitte grundsätzlich keine Tiere. Denn die Anschaffung eines tierischen Mitbewohners sollte gut überlegt sein - alle Familienmitglieder müssen einverstanden sein, Sie müssen genügend Zeit für das Tier aufbringen und ihm eine artgerechte Haltung bieten.

Das sind nur einige Punkte, die vor dem Tierkauf zu überdenken sind. Gerade in der Hektik der Vorweihnachtszeit bleibt dazu keine Zeit. Und der Trubel der Feiertage ist ohnehin nicht der geeignete Zeitpunkt, ein Tier in aller Ruhe an seine neue Umgebung zu gewöhnen.

Lassen Sie sich genügend Zeit, bevor Sie ein Tier zu sich nehmen. Bei einem Besuch im Tierheim können Sie mögliche Fragen klären und die dortigen Tiere erst einmal kennenlernen, bevor sie vielleicht einem von Ihnen ein neues Zuhause bieten. Schenken Sie niemals blind jemanden ein Tier - der Beschenkte sollte das Tier immer vorher kennen lernen.

Trotzdem müssen Sie zu Weihnachten nicht auf "tierische" Geschenke verzichten: Es gibt viele "unbelebte" Geschenke für Tierfreunde, zum Beispiel gute Ratgeberlektüre zur artgerechten Tierhaltung oder - sofern schon ein Tier im Haushalt lebt - geeignetes Heimtierzubehör .


07.12.2018

Silvesterknallerei und Tiere

Für viele Menschen bedeutet das Feuerwerk zu Silvester Spaß, für Tiere dagegen oft Stress. Der Krach ist besonders für Hunde und Katzen belastend, da sie ein wesentlich feineres Gehör haben als Menschen. Bei vielen Vierbeinern löst die Knallerei sogar Panik aus. Tierhalter können Vorkehrungen treffen, damit ihre Tiere gut ins neue Jahr kommen.

So sollten Hunde in bewohnten Gebieten nur noch angeleint ausgeführt werden, denn verfrühte Kracher könnten sie in panischem Schrecken davonlaufen lassen. Am Silvesterabend selbst sollten Türen und Fenster geschlossen sein, gegebenenfalls können auch Rollos heruntergelassen werden, um den Lärm und das Blitzgewitter ein wenig zu dämpfen. Katzen mit Freigang sollten am Silvesterabend unbedingt im Haus bleiben. Idealerweise sollte für Hunde, Katzen, Vögel, Meerschweinchen und andere Kleintiere ein ruhiger Platz in einem Raum geschaffen werden, der nicht direkt zur Straßenseite liegt. Vogel- und Kleintierkäfige sollten dabei weit vom Fenster entfernt stehen und zusätzlich durch ein großes Tuch abgedeckt werden.

Beruhigungsmittel sollten ausschließlich in Absprache mit dem Tierarzt verabreicht werden und nur dann, wenn bekannt ist, dass das Tier extrem ängstlich auf laute Geräusche reagiert. Meist reicht es schon, wenn eine vertraute Bezugsperson an einem solchen Abend bei den Tieren bleibt und ihnen als souveräner „Rudelführer“ durch einen bewusst ruhigen und entspannten Umgang Sicherheit vermittelt. Keinesfalls sollte man das Tier trösten, da es sich so in seiner Furcht nur bestätigt fühlt. Hilfreich kann es sein, gewohnte Spielrituale bei Hund und Katze durchzuführen, die die Haustiere ablenken und die vermeintliche Stresssituation in eine entspannte Atmosphäre wandeln. Insgesamt hilft es den Tieren, wenn die übliche Tagesroutine eingehalten wird.

Wildtiere und Tiere auf Bauernhöfen

Ein Böllern in der Nähe von Waldrändern, auf Waldlichtungen, in Parkanlagen oder Höfen mit Tierhaltung sollte tabu sein: denn scheue Wildtiere in Wald und Flur reagieren besonders sensibel auf laute Geräusche. Auch bei Pferden und Rindern, die auf Weiden gehalten werden, besteht die Gefahr, dass sie in Panik geraten und ausbrechen.


Am Samstag, 15.12.2018 gibt es im Tierheim zum besinnlichen Ausklang vor den Feiertagen Punsch und Lebkuchen von 13 bis 16 Uhr.


09.12.2018

Unser "ROMANTISCHER ADVENT" am Sonntag, 09.12.2018 musste wegen des Sturms Regen leider ausfallen!


Unser Tierheim hat am Samstag, 01.12.2018 eine größere Futterspende überreicht bekommen.

Ins Rollen gebracht hatte dies die Schülerin C. Thiele , von der Mittelschule Fischbachau.

Grundgedanke von Chiara Thiele hierzu war der Verzicht auf Böller, Raketen und Co. und Weihnachtsgeschenke! Eine nachahmenswerte Idee, wie wir finden!

Lehrer und Schüler aus der Mittelschule Fischbachau haben ca. 160 Euro zum Kauf der Futterspende beigetragen,vom Rest der Geldspende wurden fast 100kg hochwertiges Futtermittel gekauft Die Aktion ist durch Mundwerbung zustande gekommen.

Wir möchten uns ganz herzlich bei Frau Thiele, den Schülern und Lehrern der Mittelschule Fischbachau bedanken, die bei der Aktion mitgemacht haben:-)


Hier sehen Sie eine kleine Gallerie von ehemaligen und aktuellen Tierheimgästen ausserhalb der "Sparte" Haustier , die wir in den letzten Jahren "aufgepeppelt" hatten, oder unterstützen konnten: