Informationen und Aktuelles

Öffnungszeiten ab 01.05.2017
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Telefonzeiten:
Dienstag und Donnerstag, sowie Freitag und Samstag jeweils 8-13 Uhr


29.06.2017

Tegernseer Zeitung vom 31.05.2017

21.06.2017

Pressemitteilung: Tod im überhitzen Auto! – Tiere müssen auch vor Hitze geschützt werden!

Tierhalter sollten während der Hitze ihre Tiere stets im Blick behalten. Keinesfalls dürfen Hunde und andere Tiere alleine im Auto gelassen werden. Ein geöffnetes Schiebedach oder Fenster sorgt in keinem Fall für genügend Abkühlung. Selbst innerhalb weniger Minuten kann das Fahrzeug zur tödlichen Falle werden. Auch bei bewölktem oder schwülem Wetter ohne direkte Sonneneinstrahlung steigt die Temperatur im Inneren rasch auf 50 Grad und mehr an. Wenn die Sonne wandert, steht auch das im Schatten abgestellte Fahrzeug nach kurzer Zeit wieder in der Sonne. Die Folgen der für das Tier unerträglichen Temperaturen sind Überhitzung mit Übelkeit und Kreislaufproblemen, die im schlimmsten Fall zum Tod führen. Wer bei Hitze auf ein im Auto zurückgelassenes Tier aufmerksam wird, sollte umgehend die Polizei oder Feuerwehr verständigen.

„Immer wieder werden Hunde auf Parkplätzen im Auto zurück gelassen und geraten in Todesgefahr, weil die Besitzer, wie sie sagen nur mal kurz beim Einkaufen sind. Leider werden viele Tiere nicht mehr rechtzeitig befreit und sterben einen elendigen Tod.“ Berichtet die Präsidentin des Landesverbandes. „Gerade im Sommer beschäftigt sich unsere Geschäftsstelle ständig mit solchen Fällen. Manchmal haben die Tiere noch Glück im Unglück und werden von einem beherzten Tierfreund noch rechtzeitig aus dem Fahrzeug befreit, oft aber eben leider nicht. Ich persönlich würde jede Autoscheiben kaputt schlagen in dem ein Tier durch Hitze in Gefahr ist, um es zu befreien!“ Fügt Brühl noch hinzu.

Auch im Käfig oder im Außengehege lebende Tiere dürfen nicht schutzlos der Sonne ausgesetzt werden. Auch hier gilt: Immer prüfen, ob das Gehege sich den ganzen Tag über im Schatten befindet. Zusätzlich können schattige Häuschen, kühle Steinplatten oder feuchte Handtücher, die über das Gehege gelegt werden, helfen. Da bei Hitze viel Wasser verdunstet und die Tiere mehr trinken, sollte man dieses regelmäßig kontrollieren. Kaninchen, die die Möglichkeit zum buddeln haben, können sich in den entstandenen Mulden abkühlen; manche Ratten lieben ein Wasserbad in einer flachen Schale.

Warnsignale für einen drohenden tödlichen Hitzschlag sind: Starkes Hecheln mit teilweise gestrecktem Hals, ein glasiger Blick und eine tiefrote Zunge. Das sind Anzeichen dafür, dass dem Tier die Hitze bereits viel zu sehr zusetzt. Außerdem sind Erbrechen, Gleichgewichtsstörungen und schließlich Bewusstlosigkeit mögliche Symptome für einen Hitzeschlag, der zum Tod führen kann. Wenn entsprechende Anzeichen auftreten, ist dem Tier durch vorsichtige Abkühlung mittels feuchter Tücher so schnell wie möglich zu helfen und ein Tierarzt aufzusuchen.


03.05.2017

Aktuelles Bild unserer "GLÜCKLICHEN HÜHNER", die seit April im Tierheim wohnen dürfen:-)

Als Neuankömmlinge haben wir seit Apruil auch 2 schwarzweiße Tauben in unser neuen Voliere untergebracht. Eine der beiden halt einen lahmen Flügel und wird nicht mehr fliegen können.


27.04.2017

Jahreshauptversammlung am 26.04.2017 miit Neuwahlen am Mittwoch, 26.04.2017 um 19 Uhr

Ort: Naturkäserei in Kreuth

Vortrag Fachreferentin:
Frau Dr. Christine Miller

Aktionsbündnis zum Schutz der Wildtiere und ihrer Lebensräume in Bayern – Wildes Bayern e.V. www.wildes-bayern.de


Tegernseer Stimme vom 28.04.2017

Anbei der Jahersbericht zur Tierheimbelegung 2016 (PDF)


21.03.2017

Pressemeldung

Heimtierschutzverordnung: Deutscher Tierschutzbund legt Entwurf vor

Der Deutsche Tierschutzbund hat einen Entwurf für eine Heimtierschutzverordnung erarbeitet, mit dem der Verband heute an die Öffentlichkeit geht. Eine entsprechende Verordnung könnte die Haltung, Kennzeichnung, Registrierung, Zucht und den Handel mit Heimtieren wirksam und umfassend einheitlich regeln. Bisher gibt es außer dem Tierschutzgesetz und einer Verordnung für Hunde keine gesetzlich verbindlichen Regelungen zur Heimtierhaltung. 

„Anders als zum Beispiel in der Schweiz oder Österreich fehlt es in Deutschland nach wie vor an Regelungen zum Schutz der Heimtiere“, erklärt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Dies hat zur Folge, dass quasi jedermann nach Gutdünken ein beliebiges Tier halten oder mit einer Tierart züchten kann. Auch zum Handel mit Heimtieren gibt es kaum Vorgaben. Mit unserem Vorschlag für eine Heimtierschutzverordnung geben wir der Politik einen Entwurf an die Hand, dessen Umsetzung bereits vorhandene Rechtsvorschriften ergänzen und konkretisieren sowie vorhandene Gesetzeslücken schließen könnte.“ Der Deutsche Tierschutzbund wird seinen Entwurf an das zuständige Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft und die Fraktionen senden und sie auffordern, aktiv zu werden.

Eine Heimtierschutzverordnung könnte zunächst für die üblicherweise in Privathaushalten gehaltenen Heimtiere, also Hunde, Katzen und Kleinsäuger, gelten. In einem zweiten Schritt könnten Tierarten ergänzt werden, für welche eine Eignung zur Haltung als Heimtier wissenschaftlich nachgewiesen wurde - aus Tierschutzsicht, aber auch aus Arten- und Naturschutzsicht sowie aus Gründen der öffentlichen Sicherheit.  

Regelungen zum tierschutzgerechten Umgang 

Da viele Fehler in der Heimtierhaltung vor allem auf Unwissenheit beruhen, sieht der Entwurf vor, dass Tierhalter die notwendige Sachkunde nachweisen müssen. Konkrete Vorgaben, die zur Haltung von Katzen und kleinen Heimtieren bislang fehlen, werden im Entwurf des Deutschen Tierschutzbundes ebenfalls festgelegt. So sollten beispielsweise soziale Tierarten, wie Kaninchen oder Meerschweinchen, nicht allein gehalten werden. Auch die Zucht und den Handel regelt der Verordnungsentwurf. So konkretisiert er zum Beispiel den „Qualzuchtparagraphen“ des Tierschutzgesetzes, indem er tierschutzwidrige und daher nicht zulässige Züchtungen, wie Haarlosigkeit oder Kurznasigkeit, anführt. Heimtiere auf Parkplätzen oder auf Märkten unter freiem Himmel zu verkaufen, verbietet der Entwurf. Um Tiere und Halter einander besser zuordnen zu können, sind Hunde und Katzen mittels eines Transponders zu kennzeichnen und in einer dafür vorgesehenen Datenbank zu registrieren


20.03.2017


Artikel im Miesbacher Merkur vom 15.03.2017


14.01.2017


Erneuter Welpentransport gestoppt!


Heute früh, gegen 10 Uhr wurde von der Bundespolizei, in Kooperation mit der Landespolizei an der deutsch-österreichischen Grenze im Berchtesgadener Land erneut ein illegaler Transport aus Rumä-nien mit 8 Welpen gestoppt! Endziel unbekannt.
Es handelt sich dabei um „Bichon Frisé“ Welpen und „Yorkshire Terrier“ Welpen, die zum Teil maximal 6 Wo-chen alt sind. Die Tiere haben überwiegend keine Papiere und sind nicht gechippt. Lediglich 2 haben dubiose schweizer Heimtierausweise. Es ist davon auszugehen, dass die Welpen entweder vorbestellt waren, oder über das Internet weiterverkauft werden sollen.

Die Erstversorgung wurde im Tierheim Bad Reichenhall durchgeführt, bei dem auch die Amtstierärztin zur Begutachtung anwesend war. Die weitere Versorgung und der Vollzug der Quarantäne wird vom Tierheim Regen übernommen.

„Das Ganze nimmt so lange kein Ende, bis auch der letzte Käufer verstanden hat, dass er mit dem Kauf die-ser Welpen zum illegalen Welpenhandel und somit zum Elend der Kleinen beiträgt! Wir sind froh, dass dieser Transport rechtzeitig entdeckt wurde und die Tiere somit eine Chance zum Überleben haben. Viel zu oft errei-chen sie ihr Endziel entweder sehr krank und ausgehungert, oder gar tot! Ich möchte mir jedoch nicht ausma-len wie viele dieser Transporte unentdeckt bleiben.“ berichtet Nicole Brühl, Präsidentin des Landesverbandes Bayern.

Erst am 05. Januar in der Nacht, wurden an gleicher Stelle 2 vier Wochen alte Welpen in einem verschlossenen Koffer von der Bundespolizei entdeckt! Auch diese wurden in einem Bayerischen Mitgliedstierheim in Quarantäne untergebracht.


Romantischer Advent am Sonntag 04.12.2016 von 14 bis 17 Uhr


01.12.2016

Artikel Miesbacher Merkur vom 01.12.2016



Tiere sind keine Weihnachtsgeschenke


Allzu oft landen zu Weihnachten verschenkte Tiere im Tierheim oder werden sogar ausgesetzt.

Zur Weihnachtszeit wünschen sich viele Menschen und vor allem Kinder ein Tier. Doch dieser Wunsch bringt viele Probleme mit sich, denn ein Tier lässt sich nicht so einfach wie ein Pullover oder ein Spielzeug umtauschen. Nach den Feiertagen werden viele unüberlegt gekaufte Tiere in den Tierheimen des Deutschen Tierschutzbundes abgegeben.

Verschenken Sie daher bitte grundsätzlich keine Tiere. Denn die Anschaffung eines tierischen Mitbewohners sollte gut überlegt sein - alle Familienmitglieder müssen einverstanden sein, Sie müssen genügend Zeit für das Tier aufbringen und ihm eine artgerechte Haltung bieten.

Das sind nur einige Punkte, die vor dem Tierkauf zu überdenken sind. Gerade in der Hektik der Vorweihnachtszeit bleibt dazu keine Zeit. Und der Trubel der Feiertage ist ohnehin nicht der geeignete Zeitpunkt, ein Tier in aller Ruhe an seine neue Umgebung zu gewöhnen.

Lassen Sie sich genügend Zeit, bevor Sie ein Tier zu sich nehmen. Bei einem Besuch im Tierheim können Sie mögliche Fragen klären und die dortigen Tiere erst einmal kennenlernen, bevor sie vielleicht einem von Ihnen ein neues Zuhause bieten. Schenken Sie niemals blind jemanden ein Tier - der Beschenkte sollte das Tier immer vorher kennen lernen.

Trotzdem müssen Sie zu Weihnachten nicht auf "tierische" Geschenke verzichten: Es gibt viele "unbelebte" Geschenke für Tierfreunde, zum Beispiel gute Ratgeberlektüre zur artgerechten Tierhaltung oder - sofern schon ein Tier im Haushalt lebt - geeignetes Heimtierzubehör .


17.10.2016


18.07.2016

Anbei ein paar aktuelle Fotos von unseren Ziegen bei Ihrer neuen "Sonnenplattform".

5 große Steine wurden uns noch zusätzlich vom Rottacher Bauhof gespendet, wo die Ziegen dann ein wenig klettern können...

Unser Ziegenbock Ludwig beim lecker Mal einer Heumalzeit.
Dieses tolle, duftende und Natur belassene Kräuterheu wurde uns aus einem Rottacher Garten gespendet!

Hanna, Caliope und Ludwig bei ihrer neuen Sonnenterasse!

Und natürlich unseren verwaisten und z.T. verletzten Rabenkrähenkinder, die gegen Ende Sommer alle wieder artgerecht und unter Beobachtung ausgewildert werden!


Von links nach rechts:

Moody, Hugin und Lola

Moody hat einen Mehlwurm entdeckt;-)

Die freundliche, männliche Rabenkrähe Munin wurde von Vogelfreunden im Vorjahr gefunden und überwintert. Seit Ende Juni lebt er
mit 3 Artgenossen in unserer alten Voliere. Der nun einjährige Munin mit einer Flügelverletzung, wurde am 15.07.2016 in der LMU in Oberschleißheim behandelt.

Ab Ende Juli ziehen alle Vier in unsere neue Vogelvoliere, mit sehr viel Platz und allen Annehmlichkeiten bis zum noch viel besseren Weg in die baldige Freiheit:-)

Unsere beiden jüngsten Findlinge: Hugin und Moody beim Astsitz mit Augenmerk auf die große Wiese.


Presse meldung

04.07.2016

Oktoberfest, Auer Dulten und Christkindlmarkt

München will Tierschutzaspekt bei der Vergabe von Standplätzen schwächen

Der Deutsche Tierschutzbund und sein Landesverband Bayern kritisieren eine Beschlussvorlage des Ausschusses für Arbeit und Wirtschaft der Stadt München, die einen Rückschritt für den Tierschutz bedeutet. Die Vorlage wird am Dienstag, den 5. Juli im Wirtschaftsausschuss diskutiert. Sie sieht vor, dass bei der Vergabe von Standflächen für das Oktoberfest, die Auer Dulten und den Christkindlmarkt, die über ein Bewertungssystem mit Punkten erfolgt, das Angebot von regional erzeugten Produkten ebenso hoch bewertet wird wie das von Bio-Produkten. Die Tierschützer fordern eine kritische Prüfung der Beschlussvorlage und eine höhere Gewichtung von Tierschutz-Kriterien in der Lebensmittelbeschaffung.

„Dieses neue Bewertungsschema ist enttäuschend. Regionale Herkunft allein ist in der Regel kein Qualitätsmerkmal, die Produkte stammen meist aus konventioneller Tierhaltung und sind daher aus Tierschutzsicht nicht mit Bio-Produkten oder Produkten aus tierfreundlichen Initiativen gleichzusetzen“, kommentiert Nicole Brühl, Vorsitzende des Landesverbands Bayern des Deutschen Tierschutzbundes. „Kommt diese Beschlussvorlage wirklich zum Tragen, bedeutet dies einen Rückschritt für den Tierschutz in der Region München.“

„Dass Produkte, die besonderen Wert auf eine tiergerechte Erzeugung legen, in einem Bewertungsschema nicht aufgewertet und nun Bio-Produkte auch noch abgewertet werden sollen, ist für uns absolut unverständlich und entspricht auch nicht dem gesellschaftlichen Willen“, ergänzt Dr. Brigitte Rusche, Vizepräsidentin des Deutschen Tierschutzbundes und Leiterin der Akademie für Tierschutz in Neubiberg. Als Mitglied des Aktionsbündnisses „Artgerechtes München“ hat sich der Deutsche Tierschutzbund daher schriftlich an Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter und Bürgermeister Josef Schmid gewandt und um eine kritische Prüfung der Beschlussvorlage gebeten. Der Verband fordert, die Bewertung der Tierschutz-Kriterien bei der Lebensmittelbeschaffung nicht zu schwächen, sondern ihnen noch deutlich mehr Gewicht zu geben, als es bis dato der Fall ist.

Produkte aus artgerechter Tierhaltung sind gewünscht

Dass in München deutlich mehr Produkte aus artgerechter Haltung auf öffentlichen Großveranstaltungen gewollt, machbar und finanzierbar sind, zeigen unabhängige Gutachten, aber auch die in ihrer Anzahl eindrucksvollen Stimmen der Bürgerinnen und Bürger, die das Aktionsbündnis „Artgerechtes München“ unterstützen, ebenso wie das sehr erfolgreiche und beliebte Münchner Tollwood Festival, das sich seit Jahren für artgerechte Tierhaltung stark macht.


23.06.2016

Pressemitteilung

Wohin mit dem Haustier im Sommerurlaub? Landesverband
Bayern gibt Tipps zur Urlaubszeit

Mit Beginn der Sommerferien stellt sich bei vielen Tierhaltern die Frage, was es bei einem Urlaub mit dem geliebten Vierbeiner zu beachten gilt bzw. wo das Tier am besten betreut ist. Während die meisten Hunde ihre Menschen gerne überall hin begleiten, sollten Katzen und kleine Heimtiere besser in ihrem vertrauten Zuhause bleiben und vor Ort von einer bekannten Person versorgt werden. Der Deutsche Tierschutzbund, Landesverband Bayern und die örtlichen Tierschutzvereine bieten Tierhaltern Hilfestellung und geben Tipps bei allen Fragen rund um das Thema Tier und Urlaub.

Wer auch im Urlaub nicht auf die Begleitung seines Tieres verzichten möchte, sollte sich frühzeitig über die Einreisebestimmungen im Urlaubsland informieren. In den EU-Ländern sind zum Beispiel eine gültige Tollwutimpfung, die Kennzeichnung mit einem Mikrochip sowie ein vom Tierarzt ausgefüllter Heimtierausweis für Hunde und Katzen vorgeschrieben. Weitere Bestimmungen, wie beispielsweise das Mitführen eines Maulkorbes, variieren je nach Reiseland. In nicht EU-Ländern gibt es gegebenenfalls zusätzliche Vorschriften, wie zum Beispiel die Einhaltung einer Quarantäne. Bei der Wiedereinreise in die EU kann es passieren, dass für das Tier ein gültiger Tollwuttiter nachgewiesen werden muss, je nachdem aus welchem Land man einreist. Vor der Buchung sollte jeder Tierhalter außerdem unbedingt klären, welche Voraussetzungen für die Reise im Flugzeug, auf dem Schiff oder in der Bahn gelten und ob das Tier im Hotel oder der Ferienwohnung willkommen ist. Auch sollte man sich beim Tierarzt über im Reiseland vorkommende Krankheiten und entsprechende Vorsorgemaßnahmen für sein Tier informieren.

„Für Hunde kann eine Flugreise mit großem Stress verbunden sein. In einem solchen Fall sollte auf die Mitnahme des Tieres verzichtet werden und das Tier während des Urlaubes lieber Zuhause betreut werden. Katzen, kleine Heimtiere und Vögel fühlen sich im vertrauten Zuhause grundsätzlich am wohlsten. Ideal ist es, wenn ein befreundeter Tierliebhaber für die Urlaubszeit zu Hause einzieht oder regelmäßig nach den Tieren schaut. Eine fachkundige Betreuung kann zudem auch in Tierpensionen, für deren Auswahl der Deutsche Tierschutzbund eine Checkliste bereitstellt, im Tierheim oder durch einen privaten Tiersitter stattfinden. Um eine passende Betreuung sollten sich Tierhalter möglichst frühzeitig kümmern. Der Tiersitter sollte im Umgang mit der jeweiligen Tierart vertraut sein und über das entsprechende Fachwissen verfügen.“ rät Nicole Brühl, Präsidentin des Landesverbandes Bayern.


Pressemeldung

14.06.2016

Aufkleber-Aktion soll Leid der Straßenkatzen sichtbar machen

Um auf das Leid der Straßenkatzen in Deutschland aufmerksam zu machen, ruft der Deutsche Tierschutzbund zur Aufkleber-Aktion „Katzen brauchen Hilfe“ auf. Die Fensteraufkleber mit der Katze, die von Außen hineinschaut, stehen stellvertretend für die rund zwei Millionen Straßenkatzen, die meist zurückgezogen und für Menschen weitgehend „unsichtbar“ leben. Mit der Aktion, die Teil der Kampagne „Die Straße ist grausam. Kastration harmlos.“ ist, wollen die Tierschützer die Katzen und ihr Leid sichtbar machen.

Straßenkatzen stammen ursprünglich von unkastrierten Hauskatzen ab, deren Besitzer sie aussetzten oder im Stich ließen. Die Population der Straßenkatzen steigt zudem, wenn sich Hauskatzen untereinander oder mit frei lebenden Katzen unkontrolliert vermehren. Als domestizierte Tiere sind Katzen nicht in der Lage, sich oder ihre Nachkommen vollständig alleine zu versorgen. Sie leiden an Unter- oder Mangelernährung, Krankheiten und Parasiten. Tagein, tagaus führen sie einen harten Kampf ums Überleben, der meist im Verborgenen stattfindet. Die Tiere leben versteckt auf Hinterhöfen oder in stillgelegten Industriegebäuden. Als Mensch bekommt man sie selten zu Gesicht.

Hilfe für Straßenkatzen

Selbst sehr junge Straßenkatzen können oft nur unter großem Stress und Angst an den Menschen gewöhnt werden, sodass den Tieren durch Vermittlung in ein Zuhause nicht geholfen wäre. Umso wichtiger ist dagegen, dafür zu sorgen, dass der Kreislauf der ständigen Vermehrung unterbrochen wird. Der Deutsche Tierschutzbund fordert daher eine bundesweite Kastrationspflicht für Freigängerkatzen und plädiert an Besitzer, ihre Tiere frühzeitig kastrieren zu lassen. Nur durch Kastration kann die dramatische Zahl der Katzen ohne ein liebevolles Zuhause langfristig reduziert werden. Tierfreunde können auch die Arbeit der örtlichen Tierschutzvereine unterstützen, die die Katzen an Futterstellen versorgen und sie kastrieren lassen. Ebenso leisten Spenden für die Kastrationsaktionen von Straßenkatzen einen wichtigen Beitrag zur Minderung des Katzenelends.

Hinweis zur Aktion „Katzen brauchen Hilfe“

Mit der Aufkleber-Aktion „Katzen brauchen Hilfe“ möchte der Deutsche Tierschutzbund das Leid der rund zwei Millionen Katzen sichtbar machen, die in Deutschland auf der Straße leben. Dafür können Interessierte die statischen Katzen-Aufkleber über www.tierschutzbund.de/katzenschutz bestellen und an die Scheibe kleben. Damit so viele Menschen wie möglich auf die Problematik aufmerksam werden, sollen die Fotos der angebrachten Aufkleber zusammen mit ? # ? KatzenHelfen auf Facebook und Twitter gepostet werden.

Mehr Informationen zur Aktion: www.tierschutzbund.de/katzenschutz

Bildmaterial:

Bildunterschrift: Der Aufkleber zeigt eine Straßenkatze, die durch das Fenster hineinblickt. Die große Zahl der Tiere, die im Verborgen leben, soll dadurch sichtbar gemacht werden.

Copyright: Deutscher Tierschutzbund e.V.


Pressemeldung

09.05.2016



Millionen Straßenkatzen in Deutschland

Deutscher Tierschutzbund startet Kampagne, um Katzenelend zu mindern Krank, verletzt und abgemagert: Allein in Deutschland leben schätzungsweise rund zwei Millionen frei lebende Katzen. Diese Straßenkatzen bekommen jetzt im Frühjahr weiteren Nachwuchs. Der Deutsche Tierschutzbund startet daher seine neue Kampagne „Die Straße ist grausam. Kastration harmlos.“. Mit der Kampagne veranschaulicht der Dachverband mit seinen mehr als 740 örtlichen Vereinen den Zusammenhang zwischen dem Leid der Straßenkatzen und der Wichtigkeit der Kastration von Freigängerkatzen aus Privathaushalten. Letztere tragen durch unkontrollierte Fortpflanzung erheblich zum Erhalt der Straßenkatzen-Population bei. Insbesondere die Geburt der sogenannten „Maikätzchen“ stellt auch die Tierheime vor große Herausforderungen: Oft sorgen unerwünschter Nachwuchs von Hauskatzen oder aufgegriffene Welpen von Straßenkatzen für regelrechte Katzenschwemmen. Die Tierschützer appellieren daher an alle Katzenbesitzer, vor allem wenn sie den Katzen Freigang gewähren, ihre Tiere frühzeitig kastrieren zu lassen. Zudem fordert der Deutsche Tierschutzbund seit langem eine rechtliche Regelung zum Schutz von Katzen, in der auch das Kastrieren enthalten ist.
„Nur indem Katzenbesitzer verantwortungsvoll handeln und ihr Tier – egal ob weibliche Katze oder Kater – kastrieren lassen, kann die dramatische Anzahl der Katzen ohne ein liebevolles Zuhause langfristig reduziert werden“, erklärt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Jeder, der seine Katze nicht kastrieren lässt, trägt unmittelbar zum Leid der Straßenkatzen und weiteren Katzenschwemmen in den Tierheimen bei.“ Gleichzeitig nimmt Schröder aber auch den Gesetzgeber in die Pflicht: „Es braucht dringend ein Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungsgebot für Freigängerkatzen, um das Problem in den Griff zu bekommen.“
Jede Straßenkatze stammt ursprünglich von einer Hauskatze ab: von ausgesetzten oder zurückgelassenen Tieren oder unkastrierten Freigängern. Die meist scheuen Katzen leben versteckt in Hinterhöfen, Parks oder stillgelegten Industriegebäuden. Als domestizierte Tiere sind Katzen jedoch nicht in der Lage, sich und ihre Nachkommen vollständig alleine zu versorgen. Unterernährung führt zu allgemeiner Schwäche, die Tiere leiden unter Katzenschnupfen und Parasiten, wie Würmern oder Flöhen. Viele Jungkatzen erreichen das Erwachsenalter nicht.
Da Straßenkatzen meist nicht auf den Menschen sozialisiert sind, können die Tierheime sie nicht in ein Zuhause vermitteln. Daher kastrieren die Tierschützer die Katzen und versorgen sie an geeigneten Futterstellen.

Kastration beugt dem Elend der Straßenkatzen vor

Im Vergleich zum Leid der Straßentiere ist die Kastration ein relativ harmloser medizinischer Routineeingriff. Neben der Unfruchtbarmachung birgt die Kastration weitere positive Effekte: Durch den verringerten Fortpflanzungsdrang sind Streitigkeiten, Verletzungen und Krankheitsübertragungen seltener. Auch die Gefahr, bei der Suche nach Paarungspartnern und den teils weiten Streifzügen im Straßenverkehr zu verunglücken, sinkt. Bei weiblichen Katzen können gesundheitliche Risiken im Alter, wie Tumore oder Entzündungen, reduziert werden.


Mehr Informationen zur Kampagne: www.tierschutzbund.de/Katzenschutz


28.04.2015

Am Mittwoch, den 27.04.2015 fand unsere Ordentliche Jahreshauptversammlung statt.
Gasthof zur Post, Lindenplatz 7 in Bad Wiessee
Beginn: 19:00 Uhr

Auch in diesem Jahr konnten wir wieder einen interessanten, leider besonders aktuellen Vortrag organisieren.
Julia Hager, Biologin aus Gmund referierte uns über das Thema "Unsere Ozeane - nur noch eine Plastiksuppe" .

Infos zur Tierheimbelegung 2015

Im Jahr 2015 waren im Tierheim
insgesamt 271 Tiere untergebracht.

Aufteilung:

Fundtiere/Ausgesetzte
Tiere/Wildtiere/Nutztiere


• Insgesamt Haus- und Wildtiere: 123
• Hunde 27
• Katzen 68
• Vögel 10
• Mäuse 14
• Eichhörnchen 3
• Marder 1

davon

• Hunde zurück an Besitzer: 20
• Katzen zurück an Besitzer: 5
• Vögel zurück an Besitzer: 3
• Ausgewilderte Tiere: 11

Im Tierheim abgegebene Tiere
Insgesamt: 99

• Hunde 15
• Katzen 33
• Hasen/ Kaninchen 16
• Meerschweinchen 9
• Vögel 2
• Ratten 9
• Mäuse 15

Vermittelte Tiere
Insgesamt: 164

• Hunde 17
• Katzen 104
• Hasen/ Kaninchen 23
• Vögel 5
• Meerschweinchen 12
• Ratten 3

Pensionstiere
Insgesamt: 49


• Hunde 28
• Katzen 17
• Hasen 2
• Meerschweinchen 2

Missstandsanzeigen
Insgesamt: 15


• Hunde 4
• Hasen 3
• Katzen 5
• Nutztiere/Sonstige 3

Der vollständige Bericht zu der mit 35 Personen gut besuchten Veranstaltung folgt in den nächsten Tagen.


21.04.2016

Pressemeldung

Welpenhandel und Katzenkastrationen belasten Tierheime

Deutscher Tierschutzbund und Landesverband Bayern fordern im Bayerischen Landtag mehr Unterstützung

Der Ausschuss für Umwelt und Verbraucherschutz des bayerischen Landtags thematisiert in seiner heutigen Sitzung (21. April) die Lage der bayerischen Tierheime. Dabei stehen insbesondere illegale Welpentransporte und die Kastration von Katzen im Fokus, die die Tierheime regelmäßig vor große Herausforderungen stellen. Auf Einladung des Ausschusses wird der Deutsche Tierschutzbund als Sachverständiger bei der Anhörung ein Statement abgeben. Der Dachverband fordert gemeinsam mit seinem Landesverband Bayern mehr Unterstützung für die Tierheime - auch im Rahmen seiner neuen Kampagne „Tierheime helfen. Helft Tierheimen!“. Außerdem erwarten die Tierschützer logistische Verbesserungen beim Umgang mit illegalen Welpentransporten. Um dem Populationswachstum frei lebender Katzen Einhalt zu gebieten, braucht es aus Tierschutzsicht, neben finanzieller Unterstützung für Kastrationen, auch eine Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für Freigängerkatzen.

Der Deutsche Tierschutzbund verzeichnet eine starke Zunahme illegaler Welpentransporte. Im Jahr 2014 wurden allein in Bayern 35 Fälle aufgedeckt. Tierschutzvereine, welche beschlagnahmte Tiere in ihren Tierheimen aufnehmen, müssen die hohen anfallenden Kosten für Tierarzt und Pflege bis dato vorstrecken. Die gesetzliche Pflicht zur Kostenübernahme für die Unterbringung dieser Tiere liegt jedoch bei der beschlagnahmenden Behörde. In der Regel wird aber nur ein geringer Teil der Kosten erstattet und so sind die Tierschützer gezwungen, finanziell auszugleichen. Daher fordern die Tierschutzvereine von der Landesregierung kostendeckende finanzielle Mittel für Tierschutznotfälle. Auch braucht es dringend einen Logistikplan, der gewährleistet, dass beim Aufgriff eines illegalen Welpentransportes alle relevanten Fakten erfasst werden. Der Fall muss so bearbeitet werden, dass zeitnah eine rechtssichere Einziehung der Welpen erfolgen kann.

Tierschützer fordern finanzielle Unterstützung für Katzen-Kastration

Für die Tierheime ist die Versorgung abgegebener oder ausgesetzter Katzen oder die Betreuung frei lebender Katzenbestände eine enorme finanzielle Belastung. Jede unkontrollierte Vermehrung von Katzen ist daher unverantwortlich und sollte verhindert werden – so sieht es auch das Bayerische Umweltministerium. Die Realität sieht jedoch anders aus: Nur wenige Vereine erhalten finanzielle Unterstützung. Land und Kommune dürfen sich aus Sicht der Tierschützer jedoch nicht länger aus ihrer Verantwortung stehlen. Flankierend zur Eindämmung der Population frei lebender Katzen durch Kastrationsaktionen müssen auch solche Tiere verpflichtend kastriert werden, die sich mit frei lebenden Katzen verpaaren können oder bei denen die Versorgung der Nachkommen schlicht nicht sichergestellt ist. Die Tierschützer appellieren daher auch im bayerischen Landtag für die Einführung von Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungspflichten für Freigängerkatzen aus Privathaushalten. Seit der Einführung der Delegationsverordnung auf Basis § 13b des Tierschutzgesetzes ist dies nun direkt auch für die Kreisverwaltungsbehörden möglich.


 

12.04.2016

Pressemeldung

Beschlussvorlage enttäuscht:

Aktionsbündnis „Artgerechtes München“ und Deutscher Tierschutzbund fordern Lebensmittel aus artgerechter Tierhaltung für München
Das Aktionsbündnis „Artgerechtes München“, initiiert von den Veranstaltern des Tollwood-Festivals, hat heute in München 30.000 Unterschriften an Oberbürgermeister Dieter Reiter übergeben. Das Bündnis, die Unterzeichner und der Deutsche Tierschutzbund fordern die Stadt München auf, das kulinarische Angebot in ihrem Hoheitsgebiet auf artgerecht produzierte Lebensmittel umzustellen. Am 14. April wird ein entsprechender Antrag im zuständigen Gesundheitsausschuss debattiert. Die vorliegende Beschlussvorlage ist jedoch aus Tierschutzsicht mehr als enttäuschend. Der Deutsche Tierschutzbund fordert daher dringend eine Nachbesserung.

Die bayerische Landeshauptstadt soll nach Sicht des Aktionsbündnis „Artgerechtes München“ in ihrem Wirkungsgebiet zukünftig nur noch Produkte einsetzen oder zulassen, die nachweislich aus artgerechter Tierhaltung stammen – zum Beispiel in allen städtischen Kantinen und Einrichtungen sowie bei öffentlichen Veranstaltungen. Übermorgen stimmt der Gesundheitsausschuss des Münchner Stadtrats über eine entsprechende Beschlussvorlage ab. „Diese besteht jedoch nur aus Unverbindlichkeiten, es fehlt eine klare Zielsetzung, daher ist sie mehr als enttäuschend“, kritisiert Schröder und fordert dringende Nachbesserung vor einer Stadtrats-Entscheidung. Das Bündnis und auch der Deutsche Tierschutzbund erwarten einen mutigen Schritt in Richtung eines artgerechten Münchens: „Wir appellieren an alle Entscheidungsträger, sich für mehr Tierschutz in München stark zu machen und damit ein wichtiges Signal zu setzen. Sonst wird die Stadt in den nächsten Jahren in Sachen Tierschutz stehen bleiben.“ Unterstützt wird das Bündnis neben dem Deutschen Tierschutzbund auch von weiteren namhaften Verbänden, Unternehmen, Prominenten, Wissenschaftlern und Privatpersonen.

Mahnwache und Aktionen auf dem Marienplatz
Seit dem Wochenende hält das Bündnis auf dem Marienplatz eine Mahnwache ab. Aktuell ist dort auch die imposante Installation "Alles hat ein Ende... nur die Wurst hat keins" des Künstlerduos neozoon zu sehen, welche die Stadtratsmitglieder an ihre Verantwortung erinnern soll: Überdimensionale Würste, die wie Sauen in Kastenstände eingepfercht sind, verdeutlichen die bedrückende Enge in der industriellen Intensivtierhaltung, welche die natürlichen Bedürfnisse der Tiere völlig missachtet. Neben der Haltung auf engstem Raum werden den Tieren zur Vermeidung von Verletzungen und Kannibalismus Zähne abgeschliffen, Schnäbel gekürzt, Schwänze oder Hörner entfernt - unter qualvollen Schmerzen.
Am Tag der Debatte im Gesundheitsausschuss, am 14. April, ist das Bündnis mit einer überraschenden Aktion erneut auf dem Marienplatz präsent.
Wer das Aktionsbündnis „Artgerechtes München“ unterstützen möchte, kann sich vor Ort oder online informieren und seine Stimme abgeben: www.artgerechtes-muenchen.de/mitmachen


Stephanie Weigel (Aktionsbündnis Artgerechtes München) übergibt 30.000 Unterschriften an
Oberbürgermeister Dieter Reiter.

Copyright: Bernd Wackerbauer


17.03.2016

Verstecktes Tierleid im Osternest - Deutscher Tierschutzbund fordert Kennzeichnung für verarbeitete Eier
Bunt gefärbte Eier dürfen in keinem Osternest fehlen - Viele Verbraucher wissen aber nicht, dass sich hinter der Farbschicht oft Eier aus Käfighaltung verbergen. Vorsicht ist auch bei Lebensmitteln wie Eierlikör, Backmischungen, Fertigkuchen und Keksen geboten. Der Grund: Gekochte und verarbeitete Eier sind immer noch von der Kennzeichnungspflicht ausgenommen. Der Deutsche Tierschutzbund fordert, dass Firmen die Haltungssysteme auch auf allen Fertigprodukten kennzeichnen müssen. Denn nur so kann der Verbraucher Käfigqual sicher erkennen und vermeiden. Solange es keine umfassende Kennzeichnungspflicht gibt, empfiehlt der Verband Tierfreunden, nur gefärbte Eier, die explizit als Eier aus Bio- oder Freilandhaltung gekennzeichnet sind, zu kaufen, oder Eier selbst zu färben. Das macht der Familie Spaß und setzt ein Zeichen für mehr Tierschutz.

Jährlich werden Milliarden Eier aus qualvoller Käfighaltung in Fertigprodukten verarbeitet. In der neuen Käfighaltung, den Kleingruppenkäfigen sind wesentliche Grundbedürfnisse und Verhaltensweisen der Tiere eingeschränkt. Im Vergleich zum herkömmlichen Käfig, in dem die Hühner bisher nur eine ¾ DIN-A4-Seite an Platz hatten, sind es im neuen Käfigsystem nur knapp mehr als ein DIN-A4-Blatt. Die Tiere können jedoch auch hier nicht gleichzeitig ruhen, artgemäß scharren, picken und sandbaden. Führende Wissenschaftler haben bestätigt, dass auch in den Kleingruppenkäfigen kein artgerechtes Verhalten möglich ist.

Eier-Kennzeichnung
Seit dem 1. Januar 2004 müssen Eier bzw. deren Verpackung im Handel verpflichtend nach dem Haltungssystem, dem Herkunftsland und der Verpackungsstelle gekennzeichnet werden. Eier werden mit einem Code gekennzeichnet, z.B. 1 DE-234572. Die erste Ziffer steht dabei für das Haltungssystem (Ökologische Erzeugung: 0, Freilandhaltung: 1, Bodenhaltung: 2, Käfighaltung: 3), anschließend folgt der Ländercode, der besagt, woher das Ei stammt (z.B. DE für Deutschland). Auf den Ländercode folgt die Identifizierungsnummer, die den Betrieb codiert, und die letzte Ziffer gibt den Stall an, in dem das Ei gelegt wurde.Keine Käfigeier in Produkten
Immer mehr Handelsketten folgen dem Aufruf des Deutschen Tierschutzbundes, keine Eier aus der Käfighaltung in den Geschäften mehr anzubieten. Dies gilt für alle Eier, die mit der 3 als erster Ziffer auf dem Ei gekennzeichnet sind - auch für die Eier aus Kleingruppenkäfigen, die seit 2009 die Käfigbatterien abgelöst haben, den Hennen aber kaum mehr Platz bieten. Sie folgen damit auch dem Wunsch der Verbraucher, die Käfigeier nicht mehr kaufen wollen. Aus welchem Haltungssystem die Eier stammen, können die Verbraucher allerdings nur den Schaleneiern ansehen - nicht dem Produkt, in dem Eier verarbeitet wurden.
In den Produkten vieler Firmen werden Milliarden Eier aus qualvoller Käfighaltung verarbeitet. Viele Verbraucher wissen das nicht - und sie werden darüber auch nicht informiert.

Wir fordern den Verzicht auf Käfigeier in Produkten und eine klare Kennzeichnung der Eierherkunft auf den Packungen, damit die Verbraucher auch hier eine Wahl zugunsten der Tiere treffen und Produkte, die mit Käfigeiern hergestellt wurden, vermeiden können.Kein Ei aus Quälerei
Mit unserer Lobbyarbeit und der Kampagne "Kein Ei aus Quälerei" setzen wir uns seit Jahren für ein Verbot der grausamen Käfigbatterien für Legehennen ein.

Als ersten Erfolg konnten wir erreichen, dass Eier im Handel entsprechend ihrer Herkunft gekennzeichnet werden. Seit Januar 2004 müssen alle Eier mit einem Zahlencode versehen sein, der unter anderem Auskunft über das Haltungssystem der Legehennen gibt. Seit Juli 2005 gilt dies auch für die auf Wochenmärkten lose angebotenen Eier.Eierkennzeichnung
Die Eier werden mit einem Code gekennzeichnet, zum Beispiel:
1 DE-23457
Die erste Ziffer steht dabei für das Haltungssystem:

0 = Eier aus ökologischer Erzeugung
1 = Freilandhaltung
2 = Bodenhaltung
3 = Eier aus Käfighaltung


Anschließend folgt der Ländercode, der besagt, woher das Ei stammt - zum Beispiel DE für Deutschland. Auf den Ländercode folgt die Identifizierungsnummer, die den Betrieb codiert.
2001 hatten Bundesrat und Bundestag zudem beschlossen, die Käfighaltung von Legehennen ab 2007 zu verbieten. Die entsprechende Verordnung trat 2002 in Kraft. Doch die Eierindustrie ignorierte die Entscheidung. Einige Bundesländer versuchten kontinuierlich, das Verbot wieder rückgängig zu machen und hatten Erfolg. Am 7. April 2006 entschied der Bundesrat, das Verbot der Käfighaltung von Legehennen, das ab dem 1. Januar 2007 gelten sollte, außer Kraft zu setzen. Herkömmliche Käfige sind seit 2009 an verboten, erlaubt ist jedoch ein neuer Käfigtyp, der auch beschönigend als "Kleingruppenhaltung" bezeichnet wird. Diesen Kleingruppen-Käfig hat das Bundesverfassungsgericht jedoch als verfassungswidrig beurteilt. Bis März 2012 soll eine Neuregelung gefunden werden.
Millionen Bürger haben unsere Kampagne gegen die grausamen Legebatterien unterstützt. Gilt deren Votum überhaupt nichts gegen die Interessen der Eier-Industrie?
"Kein Ei aus Quälerei" ist das Motto unserer Aufklärungskampagne, die ihren Höhepunkt jeweils um die Osterzeit hat. Wir machen auf die Tierquälerei in der Käfighaltung aufmerksam und informieren über tiergerechtere Haltungssysteme und über die Eierkennzeichnung. In der Presse und an Informationsständen rufen wir zum Verzicht auf Käfigeier auf. Diese und viele ähnliche Aufklärungsaktionen tragen dazu bei, dass die Nachfrage nach Eiern aus tiergerechten Haltungssystemen stetig zunimmtBitte unterstützen Sie unseren Kampf für die Hühner
Tierfreunde kaufen kein Ei aus Quälerei, kein Ei mit der Kennziffer 3. Doch viele Bürger wissen nicht, woran sie Käfig-Eier erkennen können. Bitte helfen Sie uns, diese Informationen weiter zu geben. Ausführliche Hintergrundinformationen und Handzettel finden Sie auf dieser Website. Unterstützen Sie bitte auch unsere politische Forderungen und unsere aktuellen Unterschriftenaktionen.


29.02.2016


Artikel vom Freitag, 26.02.2016 Münchner Merkur/Tegernseer Zeitung


Pressemeldung

10.02.2016

Fellaccessoires oft aus Echtfell – Landesverband fordert Ende der Pelztierhaltung!

Seit Jahren nehmen Accessoires mit Fellbesatz einen immer breiteren Raum im internationalen Modebild ein. Ob es sich um eine Mütze mit Fellbommel handelt oder um eine Jacke mit Fellkragen - die meisten Menschen, gehen davon aus, dass kein echtes Tierfell angenäht wurde, sondern es sich um reine Kunstprodukte handelt. Je nach Herkunft und Tierart sind Echtfelle allerdings billiger oder zumindest genauso billig zu bekommen wie Kunstfell. Tierschutzverbände weltweit finden bei Testkäufen immer wieder falsch oder gar nicht deklarierte Produkte mit Echtfell. Die Verbraucher werden getäuscht - zum Teil bewusst, zum Teil auch aus Nachlässigkeit der Hersteller und Händler. Auch anhand der Verarbeitung, Haarlänge oder Färbung lässt sich nicht mit hundertprozentiger Sicherheit feststellen, ob echtes Fell zum Einsatz kam. Selbst Experten scheitern regelmäßig daran, gefärbte und behandelte Fellprodukte auf Echtheit zu überprüfen und einer bestimmten Tierart zuzuordnen.

Der Deutsche Tierschutzbund, Landesverband Bayern fordert daher dazu auf, keinerlei Kleidungsstücke und Accessoires mit Fellbesatz zu erwerben und lieber auf reine Textilprodukte zurückzugreifen. „Zum einen kann man nur so sicher gehen, kein echtes Tierfell zu erwerben, zum anderen zeigt man der Modeindustrie damit auch, dass Pelz keineswegs gesellschaftsfähig ist.“ so Nicole Brühl, Präsidentin des Landesverbandes.

Chinchillas: Nicht nur beliebt als Haustier sondern auch als Felllieferant

Chinchillafell ist ein besonders hochwertiges, sehr begehrtes Fell, was dazu geführt hat, dass die frei lebenden Chinchillas in einem kleinen Gebiet in den Anden Südamerikas Anfang des 20. Jahrhunderts unter Schutz gestellt werden mussten, da sie durch den Fellhandel fast ausgerottet worden waren. Seitdem floriert der Handel mit Fellen in Farmen gezüchteter Chinchillas. Neben Jacken werden vor allem Westen oder Mützen aus Chinchillafell hergestellt. Argentinien und Brasilien stellen 42% der weltweiten Chinchillapelz-Produktion. Die anderen 58% stammen aus Europäischen Ländern wie Polen, Dänemark und Rumänien. Chinchillas leiden genauso wie Nerze, Füchse oder Marderhunde unter der Haltung in kleinen, strukturlosen Käfigen und den grausamen Tötungsmethoden der Pelzindustrie.
Nicole Brühl betont: „Schon seit langem fordern wir ein Verbot des sinnlosen Tötens. Nach wie vor gilt: Wer Pelz trägt, unterstützt Tierqual und macht sich mit schuldig!“


Silvester und Tiere

Für viele Menschen bedeutet das Feuerwerk zu Silvester Spaß, für Tiere dagegen oft Stress. Der Krach ist besonders für Hunde und Katzen belastend, da sie ein wesentlich feineres Gehör haben als Menschen. Bei vielen Vierbeinern löst die Knallerei sogar Panik aus. Tierhalter können Vorkehrungen treffen, damit ihre Tiere gut ins neue Jahr kommen.

So sollten Hunde in bewohnten Gebieten nur noch angeleint ausgeführt werden, denn verfrühte Kracher könnten sie in panischem Schrecken davonlaufen lassen. Am Silvesterabend selbst sollten Türen und Fenster geschlossen sein, gegebenenfalls können auch Rollos heruntergelassen werden, um den Lärm und das Blitzgewitter ein wenig zu dämpfen. Katzen mit Freigang sollten am Silvesterabend unbedingt im Haus bleiben. Idealerweise sollte für Hunde, Katzen, Vögel, Meerschweinchen und andere Kleintiere ein ruhiger Platz in einem Raum geschaffen werden, der nicht direkt zur Straßenseite liegt. Vogel- und Kleintierkäfige sollten dabei weit vom Fenster entfernt stehen und zusätzlich durch ein großes Tuch abgedeckt werden.

Beruhigungsmittel sollten ausschließlich in Absprache mit dem Tierarzt verabreicht werden und nur dann, wenn bekannt ist, dass das Tier extrem ängstlich auf laute Geräusche reagiert. Meist reicht es schon, wenn eine vertraute Bezugsperson an einem solchen Abend bei den Tieren bleibt und ihnen als souveräner „Rudelführer“ durch einen bewusst ruhigen und entspannten Umgang Sicherheit vermittelt. Keinesfalls sollte man das Tier trösten, da es sich so in seiner Furcht nur bestätigt fühlt. Hilfreich kann es sein, gewohnte Spielrituale bei Hund und Katze durchzuführen, die die Haustiere ablenken und die vermeintliche Stresssituation in eine entspannte Atmosphäre wandeln. Insgesamt hilft es den Tieren, wenn die übliche Tagesroutine eingehalten wird.

Wildtiere und Tiere auf Bauernhöfen

Ein Böllern in der Nähe von Waldrändern, auf Waldlichtungen, in Parkanlagen oder Höfen mit Tierhaltung sollte tabu sein: denn scheue Wildtiere in Wald und Flur reagieren besonders sensibel auf laute Geräusche. Auch bei Pferden und Rindern, die auf Weiden gehalten werden, besteht die Gefahr, dass sie in Panik geraten und ausbrechen.


Pressemeldung

09.12.2015

Fellaccessoires oft aus Echtfell – Deutscher Tierschutzbund fordert in neuem Videoclip Ende der Pelztierhaltung

Während Pelzmäntel weitgehend von den Straßen verschwunden sind, sind Fellaccessoires „en vogue“. In Europa erwirtschaftet die Pelzindustrie mit ihnen bereits die Hälfte ihres Umsatzes. Was vielen nicht bewusst ist: auch hinter vermeintlichem Kunstfell verbirgt sich oft echtes Fell. Der Deutsche Tierschutzbund veröffentlicht heute im Rahmen seiner Anti-Pelz-Kampagne einen Videoclip , der in überspitzter Art auf die Problematik aufmerksam macht. Darin muss ein kleines Mädchen seinen Chinchilla abgeben – und erhält das Tier als Weihnachtsgeschenk in Form einer Fellmütze zurück. Weltweit sterben für Pelzmode jährlich über 100 Millionen Tiere, darunter auch Nerze, Chinchillas oder Marderhunde. Die Tierschützer fordern deshalb ein Ende der Pelztierhaltung und empfehlen Verbrauchern, besser ganz auf Fellbesatz zu verzichten und entsprechende Produkte auch nicht zu Weihnachten zu verschenken.

Seit Jahren nehmen Accessoires mit Fellbesatz einen immer breiteren Raum im internationalen Modebild ein. Ob es sich um eine Mütze mit Fellbommel handelt oder um eine Jacke mit Fellkragen - die meisten Menschen, gehen davon aus, dass kein echtes Tierfell angenäht wurde, sondern es sich um reine Kunstprodukte handelt. Jenach Herkunft und Tierart sind Echtfelle allerdings billiger oder zumindest genauso billig zu bekommen wie Kunstfell. Tierschutzverbände weltweit finden bei Testkäufen immer wieder falsch oder gar nicht deklarierte Produkte mit Echtfell. Die Verbraucher werden getäuscht - zum Teil bewusst, zum Teil auch aus Nachlässigkeit der Hersteller und Händler. Auch anhand der Verarbeitung, Haarlänge oder Färbung lässt sich nicht mit hundertprozentiger Sicherheit feststellen, ob echtes Fell zum Einsatz kam. Selbst Experten scheitern regelmäßig daran, gefärbte und behandelte Fellprodukte auf Echtheit zu überprüfen und einer bestimmten Tierart zuzuordnen.

Der Deutsche Tierschutzbund fordert daher dazu auf, keinerlei Kleidungsstücke und Accessoires mit Fellbesatz zu erwerben und für Weihnachtsgeschenke lieber auf reine Textilprodukte zurückzugreifen. Zum einen kann man nur so sicher gehen, kein echtes Tierfell zu erwerben, zum anderen zeigt man der Modeindustrie damit auch, dass Pelz keineswegs gesellschaftsfähig ist.

Chinchillas: Nicht nur beliebt als Haustier sondern auch als Felllieferant

Chinchillafell ist ein besonders hochwertiges, sehr begehrtes Fell, was dazu geführt hat, dass die frei lebenden Chinchillas in einem kleinen Gebiet in den Anden Südamerikas Anfang des 20. Jahrhunderts unter Schutz gestellt werden mussten, da sie durch den Fellhandel fast ausgerottet worden waren. Seitdem floriert der Handel mit Fellen in Farmen gezüchteter Chinchillas. Neben Jacken werden vor allem Westen oder Mützen aus Chinchillafell hergestellt. Argentinien und Brasilien stellen 42% der weltweiten Chinchillapelz-Produktion. Die anderen 58% stammen aus Europäischen Ländern wie Polen, Dänemark und Rumänien. Chinchillas leiden genauso wie Nerze, Füchse oder Marderhunde unter der Haltung in kleinen, strukturlosen Käfigen und den grausamen Tötungsmethoden der Pelzindustrie. Der Deutsche Tierschutzbund fordert daher bereits seit Langem ein Ende des sinnlosen Tötens.


09.12.2015

Pressemeldung

Vögel im Winter richtig füttern – Deutscher Tierschutzbund gibt Tipps für artgerechte Fütterung

Insbesondere im Winter sind viele heimische Vögel auf menschliche Unterstützung angewiesen. Bei Frost und Schnee finden sie nicht mehr ausreichend Nahrung. Während einige Experten aufgrund der schlechten Umweltbedingungen für unsere Vögel sogar für eine ganzjährige Fütterung plädieren, wird diese von anderen als Eingriff in den Ablauf der Natur abgelehnt. Aus tierschützerischer Sicht geht es aber vor allem darum, jedem einzelnen Tier den drohenden Hungertod zu ersparen. Wenn gefüttert wird, muss dies unbedingt am richtigen Ort und mit geeignetem Futter geschehen. Unsachgemäße Fütterung schadet den Tieren mehr als gar keine Fütterung.

Das vom Mensch bereit gestellte Futterangebot muss den unterschiedlichen Anforderungen der verschiedenen Vogelarten gerecht werden. Körnerfressern, wie Finken, Spatzen oder Gimpeln, können Sonnenblumenkerne, Getreidekörner und unbehandelte Erdnüsse angeboten werden. Für Weichfutterfresser, wie Amsel, Rotkehlchen oder Zaunkönig, eignen sich Beeren und Obst sowie getrocknete Insektenlarven. Bei Wasservögeln kann eine Zufütterung mit Getreide, Hühnerfutter und weichen Kartoffeln Sinn machen, wenn Seen und Teiche zufrieren. Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, in Zoohandlungen oder Supermärkten Futtermischungen, Futterringe und Meisenknödel zu kaufen. Hierbei sollte man auf gute Qualität achten: zum Beispiel sollte es weder Füllstoffe enthalten, noch mit Sand gestreckt sein. Auch das Mindesthaltbarkeitsdatum gilt es zu beachten, da Vogelfutter nur begrenzt haltbar ist. Die beste Hilfe für Vögel ist jedoch der naturnahe Garten: Hier finden Vögel auch im Winter Stängel, Blütenreste und Fruchtstände mit Samen sowie zahlreiche Insekten, die in abgestorbenen Pflanzenteilen oder Reisigstapeln überwintern.

Schalen mit Trink- und Badewasser sollte man den Vögeln auch im Winter bereitstellen. Da das ausgelegte Futter in der Regel sehr trocken ist, benötigen die Vögel viel Wasser und dies ist im Winter oft schwer erreichbar. Befürchtungen, dass das Gefieder vereisen könnte, sind unbegründet.

Den Futterplatz richtig wählen und sauber halten

Damit sich Körner- und Weichfutterfresser nicht ins „Gehege“ kommen, ist es sinnvoll, mehrere kleine Futterstellen einzurichten. Diese sollten immer gut zugänglich für die Vögel sein, gleichzeitig allerdings schlecht erreichbar für Katzen. Damit keine Krankheitserreger übertragen werden, sollte man die Futterstellen und -häuser gut sauber halten und sie täglich trocken ausfegen und einmal wöchentlich mit kochend heißem Wasser schrubben. Wasservögeln sollte man Futter nur am Ufer anbieten, um einen übermäßigen Nährstoffeintrag in die Gewässer zu verhindern. Sowohl bei Singvögeln als auch bei Wasservögeln sollte man nur in Maßen und lieber öfter kleinere Mengen füttern, da liegengebliebenes Futter sich schnell mit Kot und somit Krankheitserregern vermischen kann.


08.12.2015

Jagd

Das Tier als Zielscheibe

Die Jagd ist für viele ein Freizeitvergnügen und sie betrachten es als besonderes Privileg, zu einer „Elite" zu gehören. Jäger bezeichnen sich gerne als diejenigen, die die Verantwortung für Tier und Natur übernehmen. Doch ihre Praktiken stehen dazu im krassen Widerspruch: die brutale Fallenjagd zum Beispiel, die Treib- und Lockvogeljagd, die Jagd auf Beutegreifer oder auf Tiere, die in ihrem Bestand gefährdet sind, und die tierquälerische Ausbildung von Jagdhunden an lebenden Tieren.

Das Aussetzen von so genannten jagdbaren Tieren durch Jäger und die obligatorische Winterfütterung führen zu einer Verschiebung des Artenspektrums in Richtung jagdbarer Tiere.

Wer die ethische Verantwortung für die Mitgeschöpfe ernst nimmt, kann Jagd nur dann rechtfertigen, wenn sie sich nach sorgfältiger wissenschaftlicher Prüfung als ökologisch erforderlich erweist und Tiere dadurch von Leiden erlöst oder vor Leiden bewahrt werden.

Novellierung des Bundesjagdgesetzes

Seit Jahrzehnten drängen die Tier- und Naturschutzverbände in Deutschland darauf, das Bundesjagdgesetz, das in wesentlichen Teilen noch dem Reichstierschutzgesetz von 1934 entspricht, grundsätzlich zu novellieren, da es weder den modernen Anforderungen des Tierschutzes noch des Naturschutzes gerecht wird.

So dürfen Jäger dem Jagdrecht zufolge immer noch Hunde und Katzen abschießen.

Eine Änderung ist durch ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte (EGMR) notwendig geworden: Im Dezember 2013 ist das „Gesetz zur Änderung jagdrechtlicher Vorschriften“ in Kraft getreten, nach dem Grundstückseigentümer die Jagd auf ihren Grundstücken nicht mehr dulden müssen. Sie können bei der Unteren Jagdbehörde einen Antrag stellen, der das verbietet. Allerdings werden Grundstückseigentümern auch mit der Gesetzesänderung weiterhin unverhältnismäßig hohe Hürden gesetzt. Der EGMR hatte im Juni 2012 entschieden, dass die Zwangsbejagung gegen die Menschenrechte verstößt.

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08.12.2015

Unser Romantischer Advent lockte auch 2015 viele junge und alte Besucher und war auch ohne Schnee sehr erfolgreich!

Anbei ein paar Fotos zur Veranstaltung:

Unsere Zutaten für die Waffeln kommen alle aus ökologischer Herkunft von Hühnern in Freilandhaltung von Biobauernhöfen!

 

Bitte achten auch Sie beim Backen und kochen auf Eier von sogenannten "glücklichen Hühnern" aus einer nachweislich artgerechten Haltung, um Tierleid vermeiden zu können!

Pressemeldung Deutscher Tierchutzbund vom 30.11.2015

„Kein Ei mit 3!“ Bei Weihnachtsgebäck auf versteckte Käfigeier achten

Plätzchen, Stollen und Lebkuchen gehören zu Nikolaus und der Adventszeit dazu. Im Supermarkt oder beim Bäcker gekauftes Gebäck enthält allerdings nach wie vor meist Eier von Hennen aus Käfighaltung. In sogenannten Kleingruppenkäfigen leben die Tiere auf Gitterstäben und auf engstem Raum. Für den Verbraucher ist dies nicht erkennbar, eine Kennzeichnungspflicht für die Herkunft verarbeitender Eier existiert nicht. Der Deutsche Tierschutzbund empfiehlt daher, beim Einkauf ganz genau hinzuschauen und im Zweifelsfall lieber selbst zu backen – mit Eiern aus Freiland- oder Biohaltung. Auch vegane Rezepte ganz ohne Eier bieten eine leckere Alternative.

Eier aus Käfighaltung sind bei den Verbrauchern längst durchgefallen. Immer mehr Handelsketten sind bereits dem Druck der Verbraucher und dem Aufruf des Deutschen Tierschutzbundes gefolgt, sodass frische Schaleneier aus Käfighaltung bereits vollständig aus den Sortimenten verschwunden sind. Zehn Prozent aller in Deutschland produzierten Eier stammen aber nach wie vor von Tieren, die in Käfigen gehalten werden. Die sogenannten Kleingruppenkäfige haben 2009 die Käfigbatterien abgelöst, bieten den Hennen aber kaum mehr Platz. Etwas mehr Platz als ein DIN A4-Blatt steht jedem Tier zur Verfügung. Erst Ende 2025 soll diese Haltungsform abgeschafft werden. Umso wichtiger ist es, dass die Verbraucher ihre Macht nutzen, um verarbeiteten Käfigeiern in anderen Produkten schon heute die rote Karte zu zeigen.

Keine Kennzeichnungspflicht bei verarbeiteten Eiern

Eier aus Käfighaltung müssen mit der Ziffer 3 gekennzeichnet werden. Die 3 findet sich allerdings nur auf den Schaleneiern - nicht auf Produkten, in denen Eier verarbeitet wurden. Für Verbraucher ist damit nicht erkennbar, aus welchem Haltungssystem die Eier in gekauftem Gebäck oder auch in Eierlikör stammen. Der Deutsche Tierschutzbund fordert daher eine verpflichtende Kennzeichnung der Eiherkunft auf den Packungen. Dabei stehen die Ziffern 2 (Bodenhaltung), 1 (Freilandhaltung) und 0 (Biohaltung) für tierfreundlichere Alternativen. Mit einer verpflichtenden Kennzeichnung hätten Verbraucher die Möglichkeit, auch bei Fertigprodukten eine Wahl zugunsten der Tiere zu treffen und Produkte, die mit Käfigeiern hergestellt wurden, vermeiden zu können. Solange nicht anders gekennzeichnet, stammen die enthaltenen Eier mit größter Wahrscheinlichkeit aus der Käfighaltung. Der Deutsche Tierschutzbund empfiehlt, in diesem Fall lieber auf den Kauf zu verzichten und die Weihnachtsplätzchen mit Freiland- oder Bioeiern selbst zu backen. Auch ganz ohne Eier lässt sich mittlerweile problemlos backen – leckere vegane Rezepte finden sich in vielen Backbüchern oder im Internet.


20.11.2015


Artikel vom Münchner Merkur, Freitag, 20.11.2015


16.11.2015


Artikel vom Münchner Merkur, Montag, 16..11.2015


13.11.2015

Tiere sind keine Weihnachtsgeschenke – Deutscher Tierschutzbund warnt vor tierischen Überraschungen unter dem Tannenbaum

Gerade zu Weihnachten wünschen sich Kinder oftmals ein eigenes Heimtier und viele Menschen überlegen, ihre Liebsten mit einem tierischen Geschenk zu überraschen. Der Deutsche Tierschutzbund warnt allerdings ausdrücklich vor dem Verschenken von Tieren. Ein niedlicher Welpe oder ein kleines Kätzchen sorgen am Weihnachtsabend zwar oft für Begeisterung, aber was mit großer Freude beginnt, endet schnell im Tierheim, sobald sich die neuen Halter mit den tatsächlichen Ansprüchen des Tieres konfrontiert sehen. Der Deutsche Tierschutzbund empfiehlt stattdessen eine gründliche und vor allem gemeinsame Vorbereitung auf ein mögliches neues Familienmitglied. Wer zu Weihnachten trotzdem etwas „tierisches" verschenken möchte, kann auf gute Ratgeberlektüre zur artgerechten Tierhaltung oder auf geeignetes Heimtierzubehör zurückgreifen.
„Ein Tier ist kein Pullover und kein Spielzeug, keine Sache, die ich einfach umtauschen kann, wenn sie nicht passend ist oder nicht gefällt“, sagt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Mit einem Tier übernimmt man die Verantwortung für ein Lebewesen – und muss auch bereit sein, diese zu tragen, solange das Tier lebt. Egal ob Meerschweinchen, Kaninchen oder Kätzchen – ein Tier sollte man sich immer ganz bewusst zulegen, als Spontangeschenk ist es absolut ungeeignet.“
Endstation Tierheim.

Nach den Feiertagen oder im Laufe des neuen Jahres werden viele unüberlegt gekaufte Tiere in den Tierheimen des Deutschen Tierschutzbundes abgegeben.
Die Gründe dafür sind vielfältig. Spontane Urlaubspläne, unerwartete Kosten oder einfach die bis dahin unbekannten Anforderungen an eine artgerechte Haltung der Tiere lassen die Freude über das neue Familienmitglied oft schnell vergehen. Oft bemerken Eltern auch erst zu spät, dass ein Großteil der Versorgung – das Füttern, das Säubern des Geheges oder das Gassi gehen – an ihnen hängen bleibt. „Selbst wenn ein Kind hoch und heilig verspricht, sich um das Tier zu kümmern, muss man als Elternteil immer darauf gefasst sein, einzuspringen. Ein Kind kann und darf nie alleine die Verantwortung für ein Haustier tragen“, sagt Schröder.

Gemeinsam und bewusst entscheiden
Wer ernsthaft ein neues tierisches Familienmitglied in Erwägung zieht, sollte sich im Vorhinein ausreichend darüber Gedanken machen, welches Tier am besten in die Familie passt, ob alle Rahmenbedingungen stimmen und ob die arteigenen Bedürfnisse des Tieres erfüllt werden können. Bei der Entscheidung sollte die ganze Familie einbezogen werden und mit dem neuen Haustier einverstanden sein. Ein erster Gang lohnt sich dann immer ins Tierheim, wo viele Tiere auf ein neues, liebevolles Zuhause warten. Auch bei der Auswahl des Tieres sollten sich die Interessenten ausreichend Zeit nehmen - die Erfahrung der Tierpfleger, die ihre Schützlinge genau kennen, kann helfen, das passende Tier zu finden. Dennoch sollte ein Tier möglichst nicht zur Weihnachtszeit aufgenommen werden. Der Trubel und die Hektik während der Vorweihnachtszeit und der Feiertage erschweren es dem Neuzugang, sich in aller Ruhe an sein neues Zuhause zu gewöhnen.


Pressemeldung

Neuer Report enthüllt Verbrauchertäuschung der europäischen Pelzindustrie

15.10.2015

Der Deutsche Tierschutzbund und Vier Pfoten kritisieren irreführendes Marketing von Pelzauktionshaus Saga Furs und Etikettenschwindel von Prada, Versace, Burberry & Co.

Heute stellten die internationalen Tierschutzbündnisse Fur Free Alliance und Eurogroup for Animals den Bericht „Nordic fur trade – marketed as responsible business“ im Europäischen Parlament vor. Die vorliegenden Ergebnisse stützen die Position des Deutschen Tierschutzbundes und Vier Pfoten: Der Report widerlegt die Behauptung des europäischen Pelzhandels, dass auf europäischen Pelzfarmen hohe Tierschutzstandards gelten. Im Fokus des Berichts steht das Pelzlabel und Aktionshaus Saga Furs aus Finnland.

Saga Furs bewirbt die Bedingungen seiner Pelzlieferanten, die vorwiegend aus Finnland und Norwegen stammen, als vorbildlich im Sinne des Tierschutzes. Das Unternehmen nutzt seine Strategie zur „ethisch korrekten Markendarstellung“. Jetzt zeigt der Report der skandinavischen Tierschutzorganisationen Animalia und NOAH eindringlich, dass sich die Zustände auf skandinavischen Pelzfarmen nicht wesentlich von den Pelzfarmen in anderen Teilen der Welt wie zum Beispiel in China unterscheiden.

Saga Furs wirbt damit, dass ihre Pelze aus Ländern mit geltenden Tierschutzgesetzen kommen, aus „streng kontrollierten Farmen in der EU und Norwegen“. Erst vor zwei Wochen fand eine von der Pelzindustrie organisierte Ausstellung im Europäischen Parlament statt, um für das angeblich tierfreundliche Konzept zu werben.

Henriette Mackensen, Referentin für Artenschutz beim Deutschen Tierschutzbund: „Sowohl die deutsche, als auch die Bevölkerung in den meisten anderen europäischen Ländern, lehnt die Haltung von Pelztieren zur Pelzgewinnung grundsätzlich ab. Deutschland und Resteuropa müssen dem Vorbild anderer Länder wie Österreich oder England folgen und Pelztierfarmen untersagen. Eine Pelzgewinnung ohne Tierleid gibt es nicht.“

Thomas Pietsch, Wildtierexperte bei Vier Pfoten - Stiftung für Tierschutz: „Der Bericht entlarvt Saga Furs als pure Marketingmaschine für ein tierquälerisches Produkt, das von einer großen Mehrheit der Konsumenten abgelehnt wird. Bisher verwendeten vor allem Luxusmarken wie Prada, Versace oder Burberry Saga Pelz. Verantwortungsvolle Modemarken verzichten hingegen bewusst auf Echtpelz und treten dem Fur Free Retailer Program bei.“

Salla Tuomivaara, Co-Autorin und Leiterin der finnischen Tierschutzorganisation Animalia: „Die Pelztierhaltung und ihre Tierschutzprobleme sind überall die gleichen, in Finnland genauso wie in Dänemark oder China. Aktive Raubtiere wie Nerze und Füchse, die hauptsächlich auf Pelzfarmen gezüchtet werden, werden in langen Drahtkäfig-Reihen gehalten, in denen sie ihr natürliches Verhalten nicht ausleben können.“

Siri Martinsen, Co-Autorin, Tierärztin und Leiterin der norwegischen Tierschutzorganisation NOAH: „Die Tierschutzgesetze werden als Marketingstrategie genutzt, um den Eindruck hoher Tierschutzstandards auf Pelzfarmen zu erwecken. Doch in Wirklichkeit wird die Pelztierhaltung in Nordeuropa sogar von heimischen Tierschutzexperten kritisiert.“

Der Deutsche Tierschutzbund und Vier Pfoten lehnen die Tötung von Pelztieren für die Pelzgewinnung ab. Sowohl die Pelztierzucht als auch der Fallenfang zur Herstellung von Mode- und Luxusartikeln widersprechen dem ethischen Tierschutz. Gemeinsam fordern die Organisationen daher ein gesetzliches Verbot der Pelztierhaltung und ein europaweites Handels- und Importverbot für Felle und Pelzprodukte.


14.11.2015

Von August 2013 bis Oktober 2015 waren knapp 500 Tiere im Rottacher Tierheim, auch während der Bauphase des neuen Katzen- und Kleintierhauses, welche sich bis zum Winter 2014 gezogen hatte!

Die meisten dieser Tiere waren Fundtiere!

Kastration der Katze – ein enorm wichtiger Schritt, um unnötiges Elend zu vermeiden!

In den Jahren 2012 bis 2014 konnte der Tierschutzverein Tegernseer Tal e.V. über einen durch die KSK Miesbach ins Leben gerufenen Fond weit über 400 „frei“ lebende Katzen kastrieren.

Nach einer medizinischen Versorgung, wie. z.B. notwendige Zahnbehandlungen, Entwurmungen und Maßnahmen gegen Parasitenbefall konnten die Tiere dann wieder schmerzfrei in die Natur entlassen werden.

Dieser Fond half uns, unendlich viel Leid durch unkontrollierte Vermehrung von Katzen in unserem Landkreis zu verhindern.

Seit 2015 ist dieser Fond leider erschöpft und alle weiteren anfallenden Kosten müssen somit vom Verein ganz allein getragen werden.

Den „wild“ lebenden Katzen muss auch in Zukunft geholfen werden! Eine einzige Katze kann in in ihrem Leben theoretisch bis zu 200 Welpen auf die Welt bringen.

Auf einem Bauernhof im Miesbacher Raum, hatte man uns um Hilfe gebeten. Es stelle sich heraus, dass 54 Tiere kastriert werden mussten. Eine äußerst zeit- und kostenintensive Aktion, welche aber notwendig war, um weiteres Leid von den Tieren abzuwenden!

So konnten bis zum Sommer 2015 bereits über 130 Tiere von uns kastriert und tierärztlich versorgt werden. Die Kosten für solche Unterfangen sind enorm.

Der Verein ist auf jede finanzielle Hilfe angewiesen, um dem Katzenelend im Landkreis Miesbach her zu werden!



Tag der offenen Tür im Teirheim am Samstag, 10.10 2015

Dauer der Veranstaltung 12 - 17 Uhr


Foto von Ingrid Versen


Foto von Ingrid Versen


Foto von Ingrid Versen


Artikel der Tegernseer Zeitung vom Montag, 12.10.2015 - Ingrid Versen

Was geborten war:

  • Bunter Flohmarkt mit tollen Artikeln und vielen nagelneuen Bilderrahmen
  • Tolle Leckereien wie unsere legendären, Thailändischen, selbst gemachten, vegetarischen Frühlingsrollen + Bio Dinkelquarkbrötchen mit Kräuterbutterfüllung
  • Bio Fair Trade Kaffee und selbst gebackene Kuchensorten
  • Getränke für jung und alt
  • Ehrung unserer Mitglieder
  • Jede Menge Spaß und interessante Gespräche
  • uvm.

Ein ausführlicher Bericht folgt die Tage!


Gedanken zum Umgang mit Tieren

  • In einigen Bereichen sind vielleicht positive Veränderungen zum Wohl des Tieres entstanden, das Bewusstsein vieler Menschen hat sich hier doch etwas geändert.

    Doch das ist Grauen immer noch unvorstellbar groß:

    Massentierhaltung, Tiertransporte, Tierschlachtungen - in Dimensionen, welche für den menschlichen Verstand nicht mehr aufnehmbar sind
    Qualzüchtungen bei Haus- und "Nutz"-tieren
    Welpenhandel legal und illegal
    Misshandlung von wehrlosen Tieren (Hass, Hilflosigkeit, Krankheit) durch den Mensch
    Wildtiere (und andere Tiere) im Zirkus, leider auch noch bei uns in Bayern
    Alljährlicher Start der Pelzsaison
    Daunenkissen, Decken und Jacken -  meistens nicht nachweisbar ob es sich um "Daunen von nicht lebenden Tieren" handelt (dies sind auch Tiere aus qualvoller Massentierhaltung)
    Tierversuche, welche einfach nicht mehr nötig sind
    Tierquälereien vieler Art unter dem Deckmantel "Sportveranstaltungen"
    usw.....die Liste ist lang.

    Nach wie vor wird das Lebewesen Tier, im Falle einer Rechtsstreitigkeit, als Sache abgewickelt. Es gibt hier nur einen Sachschaden.
    Nach wie vor haben Tierschutzvereine kein Verbandsklagerecht, jedoch dürfen Tierbesitzer gegen Tierschutzvereine klagen!

    Und täglich werden Tierschützer mit neuen Meldungen konfrontiert.

Pressemeldung

15.07.2015

Schlachtabfall? Deutscher Tierschutzbund startet Kampagne gegen die Schlachtung trächtiger Rinder

Jedes Jahr werden allein in Deutschland über eine Million Milchkühe geschlachtet. Wissenschaftlichen Studien zufolge ist davon auszugehen, dass circa zehn Prozent der Tiere trächtig waren. Sind es bereits lebensfähige Kälbchen, ersticken sie nach der Betäubung des Muttertieres in der Gebärmutter elendig und werden mit ihr oft unbemerkt als Müll entsorgt. Diese Missstände dokumentiert ganz aktuell der gestrige Beitrag von Report Mainz. Der Deutsche Tierschutzbund fordert schon länger verpflichtende Trächtigkeits-untersuchungen unmittelbar vor dem Transport zum Schlachthof  gemeinsam mit einem Schlachtungsverbot trächtiger Tiere und startet daher die Kampagne „Schlachtabfall?“. Klar ist aber auch, dass dies dringend erforderliche Verbesserungen in der Milchkuhhaltung voraussetzt, die nur durch höhere Preise garantiert werden können – Milch und andere tierische Lebensmittel sind immer noch zu billig. Um mehr Tierschutz garantieren zu können, müssen die Verbraucher daher bereit sein, einen fairen Preis zu akzeptieren und zu zahlen.

„Der Tod tausender lebensfähiger Kälbchen kann und muss durch verpflichtende Trächtigkeitsuntersuchungen schon beim Landwirt verhindert werden. Milchkühe werden zunehmend aus wirtschaftlichen Gründen aufgrund beginnender Krankheitsgeschehen oder einem Leistungsabfall zum Schlachthof transportiert. Trächtigkeiten werden dabei bewusst in Kauf genommen. Auch vor diesem Hintergrund müssen Politik und Handel den Rahmen schaffen, damit Landwirte, die in mehr Tierschutz investieren wollen, nicht durch die harte Preispolitik benachteiligt werden – Denn Tierschutz kostet nun mal Geld“, erklärt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Mit unserer Kampagne möchten wir den Verbraucher über diese Missstände informieren, die vor allem durch die ruinöse Billigpreispolitik des Handels vorangetrieben werden. Gemeinsam mit über 750 Mitgliedsvereinen werden wir unser neues Kampagnenmotiv streuen und somit den Druck auf die Politik und den Handel erhöhen“, so Schröder.

Was kann getan werden?

Neben einer verpflichtenden Trächtigkeitsuntersuchung vor dem Transport fordert der Verband ein nationales und EU-weites Schlachtverbot für trächtige Tiere. Bislang sind weder für den Schutz des Muttertieres noch für den Fötus ausreichende Gesetze vorhanden. Allein der Transport von hochträchtigen Tieren ist verboten, nicht die Schlachtung selbst.  Trotz allem gelangt der Großteil der Tiere hochträchtig auf den Schlachthof. Auch Geburten sind auf dem Transporter oder Schlachthof kein Einzelfall. Eine Qual für Kuh und Kalb und der sichere Tod für beide, weil kein Tier den Schlachthof lebend verlassen darf.

Unsere Kampagnenseite „Schlachtabfall?“ finden Sie hier:

www.tierschutzbund.de/kampagne_schlachtung_traechtiger_rinder


13.07.2015

Jetzt mal ehrlich- Hört beim Geld die Tierliebe auf?"

Das Bayerische Fernsehen berichtet in seiner Reportage-Reihe "Jetzt mal ehrlich" über die Finanznot der bayerischen Tierheime.

Die Sendung kann in der Mediathek des BR angesehen werden:

http://www.br.de/mediathek/video/video/hoert-bei-geld-die-tierliebe-auf-100.html

Rainer Maria Jilg besuchte u.a. die Tierheime in Rosenheim und Garmisch-Partenkirchen. Es geht in dem Beitrag auch um die Fundtierpauschale und die Weigerung der Bayerischen Staatsregierung die Tierheime in Bayern im Rahmen des Staatshaushaltes zu unterstützen.

http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/jetztmalehrlich/tierheime-probleme-finanzen-100.html


12.07.2015

Der Tierschutzverein Tegernseer Tal e.V. ist auch dieses Jahr wieder mit einem kulinarischen Stand vertreten

Das Seefest Rottach-Egern findet am Dienstag, 14. Juli 2015 statt.

Verschiebetermine sind der 15. oder 16. Juli (die Termine sind vom Wetter abhängig). Alle weiteren Infos über die Internetseite der Gemeinde Rottach-Egern und die TEG-Zeitung.

Von Tegernsee kommend, Einfahrt Rottach-Egern an der ersten Kreuzung rechts ist die Seestraße. Diese ist für den Autoverkehr komplett gesperrt und wird zur Fußgängerzone.

Wir stehen mit unserem Stand direkt nach dem Kurpark auf der Seeseite (Mode Jöring), Richtung Hotel Bachmeier am See.

Ab 15 Uhr geht es los. Mit Kaffee- und  Kuchenständen, Vorführungen von den Vereinen, Wasserwacht, Turnverein usw. wird dieses Fest gestartet.

Wir bereiten warmes Essen vor, ca. ab 17.30 - 18.00 Uhr können wir hungrige Gäste bewirten, so handhaben es alle teilnehmenden Stände.

Wir bitten selbstverständlich nur vegetarische Gerichte an:

  • Frühlingsrollen
  • Thai-Curry
  • Thai-Gemüse süß/sauer
  • Gebratener Reis

08.07.2015

7 weibliche Ratten aus dem Tierheim Rosenheim kamen ins Rottacher Tierheim, wo in einer kleinen Wohnung 300 Ratten gefunden wurden!

Die 7 Damen sind bereits gut sozialisiert und soweit freundlich.

Ratten sind sehr soziale Wesen und können wie Hase, Meerschweinchen, Hund oder Katze zu einem echten Gefährten werden:-)

Weitere Infos im Tierheim unter 08022/5466 oder im Tierheim Rosenheim!

Tierheim Rosenheim

Am Gangsteig 54 83059 Kolbermoor

Telefon: 08031/96068 - 69

Telefax: 08031/9806


17.06.2015

Sommerzeit - Tiere werden wieder ausgesetzt

Immer wieder das gleiche Szenario.
Sobald der Sommer beginnt werden zahlreiche Tiere einfach ausgesetzt oder zurück gelassen.
Allein im Juni waren es neben den Fundtieren 11 ausgesetzte Tiere die im Landkreis Miesbach gefunden wurden und ins Rottacher Tierheim kamen.

Zuletzt wurden 9 Mäuse am Mittwoch, 10.06.2015 in einem “verschmutztem Aqarium” in Rottach-Egern in der Salinerstraße hinter einer Hecke neben einem Wohnhaus "entsorgt". Es kann davon ausgegangen werden, dass die Tiere evtl. als Reptilienfutter gezüchtet und nun auf diese Weise entsorgt wurden.

Wir musste die Tiere gleich nach Geschlechtern trennen um eine unkontrollierte Vermehrung zu verhindern. Die Tiere befinden sich in einem guten Gesundheitszustand und sind sehr viel am wuseln, gehen gerne auf die Hand und wo auch immer sie sein dürfen!


Hinter einer Hecke in Rottach-Egern entsorgt: 9 weiße Mäuse

Ein Perserkater aus Gmund, der bereits seit mehreren Wochen herrenlos umher zog kam ins Tierheim.
Trotz Veröffentlichung in den Medien, wie mitunter des Miesbacher Merkurs hatte sich kein Besitzer gemeldet.

Merkwürdig, da Perser ja zu den Langhaarkatzen gehören und bei ihren "Anhängern" sehr beliebt und durch ihr Wesen hoch geschätzt werden.


In Bad Wiessee entsorgt? Kater Suggar

Am 6. Juni wurde der Rauhaardackelrüde "Wastl" auf der Autobahnraststätte Holzkirchen nach den Pfingstferien ausgesetzt.

Auch hier hatten wir eine Zeitungsanzeige geschaltet, wo sich ebenfalls niemand gemeldet hatte.
Der freundliche Rüde vermisst seine ehemaligen Menschen sehr und zeigt dies durch permanentes Bellen sobald er allein ist.

Die Zähne des Hundes waren in einem sehr schlechte Zustand und mussten Kosten aufwendig vom Tierheim saniert werden. 5 Zähne mussten sogar gezogen werden.

Tierliebe sollte anders aussehen...


An der Autobahn ausgesetzt: Rüde Wastl



15.06.2015

Wildtiere sind keine Zirkustiere – Tierschutzbund startet Kampagne  Elefanten, Tiger, Bären:

Wildtiere die Kunststücke vorführen, sind in vielen deutschen Zirkusmanegen immer noch ein fester Bestandteil der Show - obwohl die Folgen für die Tiere schwerwiegend sind. Für die Belustigung des Publikums wird den Tieren widernatürliches Verhalten beigebracht und das oftmals, indem der Wille des Tiers gebrochen wird. Zudem kommt es zu Verhaltensstörungen, Erkrankungen und sogar frühzeitigen Todesfällen. Gefährliche Tiere wie Elefanten bergen jedoch auch ein hohes Risiko für die Allgemeinheit, wie der traurige Vorfall in Baden-Württemberg aktuell gezeigt hat. Bereits seit Jahren fordert der Deutsche Tierschutzbund ein Wildtierverbot in Zirkussen und startet nun die Kampagne „Wildtiere sind keine Zirkustiere“. Der Appell richtet sich sowohl an die Politik und damit an das längst überfällige Wildtierverbot, wie auch an Zirkusbesucher, die mit ihren Eintrittsgeldern das Leid der Tiere unterstützen. Interessierte finden Informationen unter tierschutzbund.de. „Die Tierqual unter der Zirkuskuppel muss endlich ein Ende haben. Gemeinsam mit über 750 Mitgliedsvereinen werden wir unsere neuen Kampagnenmotive streuen und somit den Druck auf die Politik erhöhen“, äußert sich Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Seit Jahren kämpft der Verband für ein Wildtierverbot, doch seit Jahren blockiert die Bundesregierung diesen wichtigen Schritt für mehr Tierschutz und das hat nicht nur für die Tiere dramatische Folgen. „Der schreckliche Unfall mit Zirkuselefant „Baby“ (oder „Benjamin“) hat uns alle schockiert, wenn auch nicht überrascht. Unser Beileid gilt den Angehörigen. Politik und Behörden müssen jetzt endlich im Sinne von Mensch und Tier handeln“, fordert Schröder.  Leid der ZirkustiereDie Dressur von Wildtieren im Zirkus beruht überwiegend auf Zwang oder sogar Gewalt. Neben dem Dauerstress durch das Training werden die Tiere ihr ganzen Leben von Ort zu Ort transportiert, da jeder Zirkus jährlich 40 bis 50 Mal den Gastspielort wechselt. Die Tiere müssen in viel zu kleinen Käfigen oder Gehegen hausen und haben in diesen kaum Material zur artgemäßen Beschäftigung. Statt Naturboden stehen die meisten Tiere die meiste Zeit auf nacktem Beton. Zudem fristen sozial lebende Tiere wie Elefanten in manchen Zirkussen immer noch ein Leben in Einzelhaft ohne Kontakt zu Artgenossen. Aus Tierschutzsicht  ist ein Wildtierverbot nun unumgänglich.  Hinweis an die Redaktion: Der Verband stellt heute seine neuen Kampagnenmotive gegen Wildtiere im Zirkus vor: „Wildtiere sind keine Zirkustiere“. Anbei erhalten Sie drei Motive der neuen Serie des Deutschen Tierschutzbundes. Auch das aktuelle Titelthema des Magazins DU UND DAS TIER beschäftigt sich mit dem Leid der Zirkustiere. Den vollständigen Artikel finden Sie hier: www.tierschutzbund.de/fuer-journalisten

 
 

12.06.2015


11.06.2015

Annick Busl vom Zughundezentrum Oberland hatte via Internet für das Tierheim gesammelt um einen "Dog Scooter" zum Trainieren zu organisieren.
Bereits nach kurzer Zeit kam durch hohe Spendenbereitschaft das nötige Gelg zusammen. Ab sofort können der ein oder andere Hund des Rottacher Tierheims ein entsprechendes Training absolvieren.


Annick Busl mit Tierheimmitarbeiterin Manuela Hefele vor dem Hundeausluf mit den neuen Dog Scotter.

Der Tierschutzverein Tegernseer Tal e.V. bedankt sich ganz herzlich bei Annick Busl für die tolle, sinnvolle Spende an das Tierheim und den dort lebenden Vierbeinern!

Kontaktdaten vom Zughundezentrum Oberland:
www.dogandsport.de
www.derhundling.de


30.04.2015

Bergischer Hahn aus Glonn kommt über Umwege ins Rottacher Tierheim!

Am Samstag, 25.04.2015 wurde in Glonn, nähe Feldkirchen Westerham ein leicht verletzer, wunderschöner Hahn im Wald von einer Hundestaffel gefunden. Über einen Tierarzt und einer ehemaligen Tierheimmitarbeiterin kam der Hahn dann nach Rottach, wo er bis heute in der großen Vogelvoliere des Tierheims untergebracht war.

Über einen Zeitungsartikel konnte heute der Besitzer des Hahnes ausfindig gemacht und wieder nach hause gebracht werden.

Der Hahn hatte sich scheinbar ein wenig verlaufen und ist Herr über eine größere Hühnerschaar bei einem Hof in Glonn.

Wie auch immer, der Besitzer, das Tierheimteam und natürlich auch der Hahn freuen sich über den guten Ausgang der Geschichte!


 

30.04.2015

Kurzer Gastbesuch eines Waldbewohners

Am Mittwoch, 29.04.2015 fanden Wanderer ein Greifvogelkücken in Rottach, bei Gallaun am Walrrand liegen und brachten das ca. 3 Wochen alten Jungtier sofort ins Rottacher Tierheim. Da die Aufzucht von Greifvögeln sehr spezifisch ist, wurde der Vogel sofort zur Eulen- und Greifvogel-Auffangstation Otterfing zu Alfred Aigner gebracht, wo verletzte und kranke Vögel sowie Fledermäuse eine artgerechte und proffessionelle Aufzucht erhalten.

Es stellte sich heraus, dass es sich bei dem Kücken um einen ca. 3 Wochen alten Waldkautz handelt.

Dem Vogel geht es gut und er wird in den nächsten Wochen zu einem stattlichen Waldkauz reifen!


Pressemeldung 23 .04.2015

Tag des Versuchstiers: Forschung ja, Tierversuche nein! Zum Internationalen Tag des Versuchstiers am 24. April erinnert der Deutsche Tierschutzbund an die ethische Problematik, fühlende Lebewesen als Messinstrumente oder „Krankheitsmodelle“ zu missbrauchen. Allein 2013 mussten knapp drei Millionen Tiere für die Forschung leiden und sterben. Hinzu kommen die Millionen ungezählter Tiere aus der sogenannten Vorratshaltung. Nach wie vor fehlen trotz Absichtserklärungen konkrete Maßnahmen der Bundesregierung, um Tierversuche deutlich einzudämmen und letztendlich vollständig zu ersetzen. Unter dem Motto „Forschung ja, Tierversuche nein!“ ruft der Verband gemeinsam mit dem Bündnis Tierschutzpolitik Berlin daher am 25. April zur Großdemonstration gegen Tierversuche in Berlin auf. „Es ist höchste Zeit für ein Umdenken: Statt immer neuer Investitionen in grausame Tierversuche benötigen wir dringend mehr Gelder für die Entwicklung tierversuchsfreier Forschungs- und Testmethoden – und es gibt bereits hervorragende Methoden, bei denen kein Tier leiden muss. Das muss die Forschung der Zukunft sein. Daher auch das Motto der Demonstration „Forschung ja, Tierversuche nein!“ - wir möchten an diesem Wochenende ein klares Zeichen für Forschung ohne Tierleid setzen“, kommentiert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Vor dem Hintergrund der Skandale, wie die durch erschütternde Videobeweise belegten Missstände bei den Affenversuchen am Max-Planck-Institut in Tübingen, fordert der Verband die Bundesregierung erneut auf, den Ausstieg aus der Praxis Tierversuche endlich mit konkretisierten Plänen anzugehen. Großdemonstration gegen Tierversuche am 25. April in BerlinAm 25. April demonstriert das Bündnis Tierschutzpolitik Berlin gemeinsam mit dem Deutschen Tierschutzbund in Berlin für die Abschaffung aller Tierversuche und für eine moderne tierversuchsfreie Forschung. Tausende Tierfreunde hatten sich bereits in den letzten Jahren an der Demo beteiligt, um auf das Leiden und Sterben von Tieren für Tierversuche und die fehlenden Gegenmaßnahmen aufmerksam zu machen. Alle Tierfreunde sind aufgerufen, nach Berlin zu kommen und gemeinsam den Tieren eine Stimme zu geben. Wer sich an der Demonstration in Berlin beteiligen möchte, findet nähere Informationen unter www.tierschutzbund.de/tierversuchsprotest. 


 

Pressemeldung 16.04.2015


Nach ARD-Beitrag:
Deutscher Tierschutzbund fordert strikte Aufklärung durch den Zoofachhandel und ein Heimtierschutzgesetz

Am gestrigen Abend zeigte ein Beitrag des ARD-Magazins „REPORT MAINZ“, nach gemeinsamen Recherchen mit „DER SPIEGEL“, die schlimmen Bedingungen unter denen viele der im Handel erhältlichen Heimtiere, wie Meerschweinchen, Hamster oder Vögel bei Züchtern und Lieferanten gehalten werden. Der Deutsche Tierschutzbund fordert von der Heimtierbranche eine strikte Aufklärung und sofortige Kontrolle aller Lieferanten. Der Verkauf von Tieren über Baumärkte und Tierhandlungen wird von Tierschutzseite grundsätzlich kritisch gesehen. Menschen, die sich für ein Haustier interessieren, sollten zunächst ins Tierheim gehen, wo viele tolle Tiere auf eine zweite Chance warten. Der Gesetzgeber sei zudem aufgefordert ein Heimtierschutzgesetz zu erlassen, mit dem Zucht, Haltung und Umgang mit Heimtieren verbindlich geregelt werden.


„Die Bilder der Haltungsbedingungen sind schockierend. Das ist die Folge, wenn man Tiere zu Schleuderpreisen anbietet“, kritisiert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Und er ergänzt: „Der Zoofachhandel und Baumärkte mit Lebendtierverkauf müssen umgehend sämtliche Lieferanten kontrollieren und bei Missständen die Zusammenarbeit sofort kündigen. Gleichzeitig zeigen die Bilder von Report Mainz dass eine flankierende Gesetzgebung dringend nötig ist: Wir brauchen verbindliche Standards über ein Heimtierschutzgesetz.“

Tierfreunde, die sich für ein Tier als Familienmitglied interessieren, sollten sich zuerst im örtlichen Tierheim beraten lassen. Hier warten viele Tiere auf ein neues Zuhause. Die dem Deutschen Tierschutzbund angeschlossenen Tierheime betreuen jährlich 300.000 Tiere, hinzukommen unzählige Pflegestellen.
Der Beitrag von „REPORT MAINZ“ dokumentierte am Dienstagabend, wie Tausende Tiere in überfüllten Käfigen oder winzigen Plastikboxen gehalten werden. Viele lebten in ihrem eigenen Kot, manche waren verletzt, andere verwesten bereits. Auch belegten Bilder, dass die Tiere nicht ausreichend mit Trinkwasser versorgt wurden. Der Verbraucher bekommt von all dem Tierleid nichts mit. Er sieht nur flauschige Kaninchen oder niedliche Meerschweinchen, die im Geschäft für wenig Geld zu kaufen sind.
Durch den Erlass eines Heimtierschutzgesetzes könnten derzeit vorhandene Gesetzeslücken geschlossen werden. Die Haltung, Kennzeichnung, Registrierung, die Ausbildung, die Zucht und der Handel mit Heimtieren könnten damit insgesamt wirksam und umfassend einheitlich geregelt werden.


02.04.2015

Die Jagd – unnötig, kontraproduktiv und grausam

Ein interessanter link über die Stellungnahme der Tierschutzorganisation "PETA" zur Jad und deren Auswirkung und Hintergrund!


26.03.2015

Verstecktes Tierleid im Osternest - Deutscher Tierschutzbund fordert Kennzeichnung für verarbeitete Eier
Bunt gefärbte Eier dürfen in keinem Osternest fehlen - Viele Verbraucher wissen aber nicht, dass sich hinter der Farbschicht oft Eier aus Käfighaltung verbergen. Vorsicht ist auch bei Lebensmitteln wie Eierlikör, Backmischungen, Fertigkuchen und Keksen geboten. Der Grund: Gekochte und verarbeitete Eier sind immer noch von der Kennzeichnungspflicht ausgenommen. Der Deutsche Tierschutzbund fordert, dass Firmen die Haltungssysteme auch auf allen Fertigprodukten kennzeichnen müssen. Denn nur so kann der Verbraucher Käfigqual sicher erkennen und vermeiden. Solange es keine umfassende Kennzeichnungspflicht gibt, empfiehlt der Verband Tierfreunden, nur gefärbte Eier, die explizit als Eier aus Bio- oder Freilandhaltung gekennzeichnet sind, zu kaufen, oder Eier selbst zu färben. Das macht der Familie Spaß und setzt ein Zeichen für mehr Tierschutz.

Jährlich werden Milliarden Eier aus qualvoller Käfighaltung in Fertigprodukten verarbeitet. In der neuen Käfighaltung, den Kleingruppenkäfigen sind wesentliche Grundbedürfnisse und Verhaltensweisen der Tiere eingeschränkt. Im Vergleich zum herkömmlichen Käfig, in dem die Hühner bisher nur eine ¾ DIN-A4-Seite an Platz hatten, sind es im neuen Käfigsystem nur knapp mehr als ein DIN-A4-Blatt. Die Tiere können jedoch auch hier nicht gleichzeitig ruhen, artgemäß scharren, picken und sandbaden. Führende Wissenschaftler haben bestätigt, dass auch in den Kleingruppenkäfigen kein artgerechtes Verhalten möglich ist.

Eier-Kennzeichnung
Seit dem 1. Januar 2004 müssen Eier bzw. deren Verpackung im Handel verpflichtend nach dem Haltungssystem, dem Herkunftsland und der Verpackungsstelle gekennzeichnet werden. Eier werden mit einem Code gekennzeichnet, z.B. 1 DE-234572. Die erste Ziffer steht dabei für das Haltungssystem (Ökologische Erzeugung: 0, Freilandhaltung: 1, Bodenhaltung: 2, Käfighaltung: 3), anschließend folgt der Ländercode, der besagt, woher das Ei stammt (z.B. DE für Deutschland). Auf den Ländercode folgt die Identifizierungsnummer, die den Betrieb codiert, und die letzte Ziffer gibt den Stall an, in dem das Ei gelegt wurde.Keine Käfigeier in Produkten
Immer mehr Handelsketten folgen dem Aufruf des Deutschen Tierschutzbundes, keine Eier aus der Käfighaltung in den Geschäften mehr anzubieten. Dies gilt für alle Eier, die mit der 3 als erster Ziffer auf dem Ei gekennzeichnet sind - auch für die Eier aus Kleingruppenkäfigen, die seit 2009 die Käfigbatterien abgelöst haben, den Hennen aber kaum mehr Platz bieten. Sie folgen damit auch dem Wunsch der Verbraucher, die Käfigeier nicht mehr kaufen wollen. Aus welchem Haltungssystem die Eier stammen, können die Verbraucher allerdings nur den Schaleneiern ansehen - nicht dem Produkt, in dem Eier verarbeitet wurden.
In den Produkten vieler Firmen werden Milliarden Eier aus qualvoller Käfighaltung verarbeitet. Viele Verbraucher wissen das nicht - und sie werden darüber auch nicht informiert.

Wir fordern den Verzicht auf Käfigeier in Produkten und eine klare Kennzeichnung der Eierherkunft auf den Packungen, damit die Verbraucher auch hier eine Wahl zugunsten der Tiere treffen und Produkte, die mit Käfigeiern hergestellt wurden, vermeiden können.Kein Ei aus Quälerei
Mit unserer Lobbyarbeit und der Kampagne "Kein Ei aus Quälerei" setzen wir uns seit Jahren für ein Verbot der grausamen Käfigbatterien für Legehennen ein.

Als ersten Erfolg konnten wir erreichen, dass Eier im Handel entsprechend ihrer Herkunft gekennzeichnet werden. Seit Januar 2004 müssen alle Eier mit einem Zahlencode versehen sein, der unter anderem Auskunft über das Haltungssystem der Legehennen gibt. Seit Juli 2005 gilt dies auch für die auf Wochenmärkten lose angebotenen Eier.Eierkennzeichnung
Die Eier werden mit einem Code gekennzeichnet, zum Beispiel:
1 DE-23457
Die erste Ziffer steht dabei für das Haltungssystem:

0 = Eier aus ökologischer Erzeugung
1 = Freilandhaltung
2 = Bodenhaltung
3 = Eier aus Käfighaltung


Anschließend folgt der Ländercode, der besagt, woher das Ei stammt - zum Beispiel DE für Deutschland. Auf den Ländercode folgt die Identifizierungsnummer, die den Betrieb codiert.
2001 hatten Bundesrat und Bundestag zudem beschlossen, die Käfighaltung von Legehennen ab 2007 zu verbieten. Die entsprechende Verordnung trat 2002 in Kraft. Doch die Eierindustrie ignorierte die Entscheidung. Einige Bundesländer versuchten kontinuierlich, das Verbot wieder rückgängig zu machen und hatten Erfolg. Am 7. April 2006 entschied der Bundesrat, das Verbot der Käfighaltung von Legehennen, das ab dem 1. Januar 2007 gelten sollte, außer Kraft zu setzen. Herkömmliche Käfige sind seit 2009 an verboten, erlaubt ist jedoch ein neuer Käfigtyp, der auch beschönigend als "Kleingruppenhaltung" bezeichnet wird. Diesen Kleingruppen-Käfig hat das Bundesverfassungsgericht jedoch als verfassungswidrig beurteilt. Bis März 2012 soll eine Neuregelung gefunden werden.
Millionen Bürger haben unsere Kampagne gegen die grausamen Legebatterien unterstützt. Gilt deren Votum überhaupt nichts gegen die Interessen der Eier-Industrie?
"Kein Ei aus Quälerei" ist das Motto unserer Aufklärungskampagne, die ihren Höhepunkt jeweils um die Osterzeit hat. Wir machen auf die Tierquälerei in der Käfighaltung aufmerksam und informieren über tiergerechtere Haltungssysteme und über die Eierkennzeichnung. In der Presse und an Informationsständen rufen wir zum Verzicht auf Käfigeier auf. Diese und viele ähnliche Aufklärungsaktionen tragen dazu bei, dass die Nachfrage nach Eiern aus tiergerechten Haltungssystemen stetig zunimmtBitte unterstützen Sie unseren Kampf für die Hühner
Tierfreunde kaufen kein Ei aus Quälerei, kein Ei mit der Kennziffer 3. Doch viele Bürger wissen nicht, woran sie Käfig-Eier erkennen können. Bitte helfen Sie uns, diese Informationen weiter zu geben. Ausführliche Hintergrundinformationen und Handzettel finden Sie auf dieser Website. Unterstützen Sie bitte auch unsere politische Forderungen und unsere aktuellen Unterschriftenaktionen.

Schreiben Sie an die Bundesministerin für Ernährung,
Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Frau Ilse Aigner
Wilhelmstraße 54
10117 Berlin


22.03.2015

Ganztägige Schulung "Aggressionsverhalten bei Hunden" mit Hundetrainerin Christiane Rohn vom Dogsense Team im Rottacher Tierheim am Sonntag, 22.03.2015 von 9-17 Uhr.

Aggression ist ein wichtiges Element des Selbsterhaltungstriebs. Die Hemmbarkeit sorgt dafür, dass Aggressionen nicht unkontrolliert ausbrechen. Was ist aber, wenn der Mensch die Aggressionen seines Hundes nicht verstehen kann, der Hund unberechenbar wirkt und keine Verständigung mehr möglich ist?

Christiane Rohn zeigte die Ursachen für bestimmte Aggressionsbereitschaften Ihres Hundes auf und gibt Ihnen ganz individuelle Lösungsvorschläge.

Themenschwerpunkte waren :
Notwehraggressionen,  unkontrollierte Aggressionen, Aggressionen durch Missverständnisse, erlernte Aggressionen durch falsche Rollenverteilung und Überforderungslagen, agonistisches Verhalten und vieles mehr.

Durch praktische Übungen und persönliche Gespräche wurden ganz individuelle Lösungsvorschläge aufgezeigt, damit ein feinfühliger und klarer Beziehungsaufbau zwischen Mensch und Hund möglich wird. So kann eine starke Teambindung und persönliche Weiterentwicklung von Mensch und Hund entstehen, die nicht nur im Alltag Bestand hat, sondern sich auch in Krisensituationen bewähren wird.

Mit über 20 Teilnehemerinnen und Teilnehmern war der Vortrag mit seinen 5 Stündigen praktischen Übungen gut besucht und ein voller Erfolg für Mensch und Tier im Tierheim Rottach-Egern.


19.03.2015

Tierheim Rottach-Egern ab 22.03.2015 bei BR "ZEIT FÜR TIERE" auf der Website

Das könnte Ihr neuer Liebling sein

Hamster, Maus und Meerschweinchen, Katze, Hund und Ziege - Jahr für Jahr nehmen Deutschlands Tierheime rund 280.000 in Not geratene Tiere auf.
Viele werden einfach ausgesetzt.

"Zeit für Tiere" stellt regelmäßig in Not geratene Tiere aus bayerischen Heimen vor, die ein Zuhause bei guten Menschen suchen:

http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/neues-aus-dem-tierpark/tiervermittlung/index.html


05.03.2015

Angeleint trifft frei laufend: Leinen los oder nicht? So vermeiden Sie den Hundekampf - Leinen los?

So vermeiden Sie den Hundekampf - FOCUS Online Mobile - Nachrichten

http://m.focus.de/wissen/experten/katharina_schlegl-kofler/hundeleinen-los-oder-nicht-konflikte-mit-anderen-hundehaltern-vermeiden_id_4505522.html


09.02.2015


Artikel der Wochenendausgabe vom 7./8. Februar 2015, Tegernseer Zeitung


26.01.2015


Artikel der Wochenendausgabe vom 31. Januar 2015, Tegernseer Zeitung


26.01.2015


15.12.2014


08.12.2014

Am 07.12.2014 fand von 15 - 18 Uhr der "Romantische Advent" im Tierheim Rottach-Egern statt! Viele Besucher fanden trotz der nicht winterlichen Temperaturen den Weg in die Weißachauen zum Rottacher Tierheim.

Der Markt war wieder sehr romantisch mit einigen Schwedenfeuern und Kerzen gestaltet. Die heißen selbst gebackenen Bio Zuckerwaffeln , wie auch der Glühwein brachten die Besucher auf weihnachtliche Gedanken und der Nikolasu verteilte um 17 Uhr Säcklein an die kleinen und größeren Kinder. Die Tierhäuser waren zur Besichtigung geöffnet und nicht Wenige staunten über das neue Katzen- und Kleintierhaus.



04.10.2014

Quelle: Das Gelbe Blatt/Ausgabe 04.10.2014


26.09.2014

Novelle des Bundesjagdgesetzes

Seit Jahrzehnten drängen die Tier- und Naturschutzverbände in Deutschland darauf, das Bundesjagdgesetz, das in wesentlichen Teilen noch dem Reichstierschutzgesetz von 1934 entspricht, grundsätzlich zu novellieren, da es weder den modernen Anforderungen des Tierschutzes noch des Naturschutzes gerecht wird. So dürfen Jäger dem Jagdrecht zufolge beispielsweise immer noch Hunde und Katzen abschießen.

Eine Änderung ist durch ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte (EGMR) notwendig geworden: Im Dezember 2013 ist das „Gesetz zur Änderung jagdrechtlicher Vorschriften“ in Kraft getreten, nach dem Grundstückseigentümer die Jagd auf ihren Grundstücken nicht mehr dulden müssen. Sie können bei der Unteren Jagdbehörde einen Antrag stellen, der das verbietet. Allerdings werden Grundstückseigentümern auch mit der Gesetzesänderung weiterhin unverhältnismäßig hohe Hürden gesetzt. Der EGMR hatte im Juni 2012 entschieden, dass die Zwangsbejagung gegen die Menschenrechte verstößt.

Unsere Forderungen nach einer umfassenden Novellierung des Bundesjagdgesetzes begründen wir ausführlich in unserem Positionspapier zu Jagd und Tierschutz .

17.09.2014

Pressemitteilung: Leitmotto zum Welttierschutztag 2014:

„Dauerhafte Billigpreise für Fleisch senken das Tierschutzniveau“
Zum diesjährigen Welttierschutztag am 4. Oktober rufen der Deutsche Tierschutzbund, sein Landesverband Bayern sowie seine angeschlossenen Mitgliedsvereine das Leitmotto „Dauerhafte Billigpreise für Fleisch senken das Tierschutzniveau“ aus. Der Verband kritisiert die extreme Preispolitik des Handels einschließlich der Discounter und die damit einhergehenden Folgen für das Wohl der Tiere. Billigpreise führen dazu, dass Tiere unter kostengünstigen, aber dafür tierschutzwidrigen Bedingungen gehalten werden. Wer billiges Fleisch verkauft oder kauft, nimmt solche Zustände in Kauf. Im Gegenzug gilt aber auch: Wer sich beim Einkauf bewusst für mehr Tierschutz entscheidet, kann dadurch beeinflussen, wie die Tiere in der Landwirtschaft gehalten werden.

„Die Billigpreisfrage ist immer auch eine Systemfrage. Die Forderung an Handel und Discounter ist eindeutig: Verzichten Sie auf Billigfleischangebote, jede Preissenkung senkt das Tierschutzniveau, nehmen Sie auch Ihre ethische Verantwortung wahr“, erklärt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes zum Leitmotto des Welttierschutztages und: „Für den Verbraucher heißt das aber auch, bereit zu sein, mehr Geld für tierische Lebensmittel auszugeben. In besonderer Verantwortung sehen wir aber besonders den Gesetzgeber. Denn dass eine tierausbeutende Haltung mit immer mehr Leistung und immer mehr Tieren auf immer weniger Platz möglich ist, das liegt auch an den viel zu geringen gesetzlichen Rahmenbedingungen.“

Hintergrund: Welttierschutztag

Der Welttierschutztag geht zurück auf den Heiligen Franz von Assisi, dem Schutzpatron der Tiere. Der Deutsche Tierschutzbund und über 750 angeschlossene Mitgliedsvereine vertreten über 800.000 organisierte Tierschützerinnen und Tierschützer. Der Verband und seine Vereine führen in den Wochen vor dem Welttierschutztag regelmäßig Infostände und andere Aktionen vor Ort durch. Dabei steht das Leitmotto immer thematisch im Mittelpunkt.


16.09.2014


25.07.2014

Anbei ein paar Bilder von unserer gelungenen Veanstaltung beim Rottacher Seefest am 15.07.2014.
Es hat uns allen, trotz der vielen Arbeit und großen Hitze, richtig Spaß gemacht!


 

Entwürdigt. Entstellt. Entsorgt.

Über drei Millionen Nager, Kaninchen, Hunde, Katzen und Affen werden pro Jahr in deutschen Labors bei Tierversuchen eingesetzt - Tendenz weiter steigend. Ihr Erbgut wird manipuliert, sie werden aufgeschnitten, künstlich krank gemacht oder quälend langsam vergiftet. Wenn sie nicht mehr gebraucht werden, landen die Tiere im Müll. Seit Jahren setzt sich der Deutsche Tierschutzbund für ein Ende dieser Tierversuche ein.

Mit dem neuen Tierschutzgesetz, das im Februar 2013 verabschiedet wurde, und der neuen Tierversuchsverordnung vom Mai 2013 hat das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz die EU-Tierversuchsrichtlinie zum Schutz der für wissenschaftliche Zwecke verwendeten Tiere umgesetzt.

Doch leider ist die Umsetzung aus Tierschutzsicht enttäuschend: Es wurde keine der Möglichkeiten genutzt, die die EU-Tierversuchsrichtlinie eröffnet, um Tierversuche in Deutschland über die Mindestvorgaben der EU hinaus einzuschränken. Damit hat die Bundesregierung erneut die Staatszielbestimmung Tierschutz ignoriert.

Aktiv werden beim Tierversuchsprotest

Der Deutsche Tierschutzbund hatte die Bundesregierung mit seiner Tierversuchsprotest-Kampagne aufgefordert, bei der Umsetzung in nationales Recht die Mängel der neuen EU-Richtlinie auszubügeln. In ausführlichen Stellungnahmen, persönlichen Gesprächen mit der damaligen Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner sowie im Dialog mit weiteren Politikern haben wir unsere Kritik und unsere Forderungen vorgebracht, die zu einem verbesserten Schutz der Tiere, die zu wissenschaftlichen Zwecken genutzt werden sollen, erforderlich sind. Leider hat die Bundesregierung den Großteil dieser Forderungen ignoriert. Wir werden aber weiter kritisch verfolgen, wie die Regelungen in der Praxis angewendet werden.

Tiere dürfen nicht länger zu Wegwerfartikeln gemacht werden! Beteiligen Sie sich an unserem Tierversuchsprotest mit Ihrer Unterschrift. Die Liste können Sie rechts herunterladen.