Tierschutznews und Aktuelles 2014/2015

Die Termine für Veranstaltungen 2015 finden sie unter diesem link:

Neue Öffnungszeiten 2015:
Dienstag 11-16 Uhr, Donnerstag 11- 18 Uhr, Freitag 11-13 Uhr und Samstag jeweils 11-16 Uhr

Telefonzeiten: Dienstag und Donnerstag, sowie Freitag und Samstag jeweils 8-13 Uhr

Wenn Sie verletzte oder kranke Tiere finden, dann sollten Sie sich unbedingt an einen der Tierärzte des Landkreises Miesbach wenden. Einige der Tierärzte sind 24 Stunden erreichbar.

Hier gehts zum aktuellen Notdienstplan der Tierärzte des Landkreises Miesbach.

Informationen und Aktuelles 2014

Öffnungszeiten
Dienstag 11-16 Uhr
Donnerstag 11- 18 Uhr
Freitag 11-13 Uhr
Samstag 11-16 Uhr

Telefonzeiten:
Dienstag und Donnerstag, sowie Freitag und Samstag jeweils 8-13 Uhr


15.12.2014


08.12.2014

Am 07.12.2014 fand von 15 - 18 Uhr der "Romantische Advent" im Tierheim Rottach-Egern statt! Viele Besucher fanden trotz der nicht winterlichen Temperaturen den Weg in die Weißachauen zum Rottacher Tierheim.

Der Markt war wieder sehr romantisch mit einigen Schwedenfeuern und Kerzen gestaltet. Die heißen selbst gebackenen Bio Zuckerwaffeln , wie auch der Glühwein brachten die Besucher auf weihnachtliche Gedanken und der Nikolasu verteilte um 17 Uhr Säcklein an die kleinen und größeren Kinder. Die Tierhäuser waren zur Besichtigung geöffnet und nicht Wenige staunten über das neue Katzen- und Kleintierhaus.



04.10.2014

Quelle: Das Gelbe Blatt/Ausgabe 04.10.2014


26.09.2014

Novelle des Bundesjagdgesetzes

Seit Jahrzehnten drängen die Tier- und Naturschutzverbände in Deutschland darauf, das Bundesjagdgesetz, das in wesentlichen Teilen noch dem Reichstierschutzgesetz von 1934 entspricht, grundsätzlich zu novellieren, da es weder den modernen Anforderungen des Tierschutzes noch des Naturschutzes gerecht wird. So dürfen Jäger dem Jagdrecht zufolge beispielsweise immer noch Hunde und Katzen abschießen.

Eine Änderung ist durch ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte (EGMR) notwendig geworden: Im Dezember 2013 ist das „Gesetz zur Änderung jagdrechtlicher Vorschriften“ in Kraft getreten, nach dem Grundstückseigentümer die Jagd auf ihren Grundstücken nicht mehr dulden müssen. Sie können bei der Unteren Jagdbehörde einen Antrag stellen, der das verbietet. Allerdings werden Grundstückseigentümern auch mit der Gesetzesänderung weiterhin unverhältnismäßig hohe Hürden gesetzt. Der EGMR hatte im Juni 2012 entschieden, dass die Zwangsbejagung gegen die Menschenrechte verstößt.

Unsere Forderungen nach einer umfassenden Novellierung des Bundesjagdgesetzes begründen wir ausführlich in unserem Positionspapier zu Jagd und Tierschutz .


17.09.2014

Pressemitteilung: Leitmotto zum Welttierschutztag 2014:

„Dauerhafte Billigpreise für Fleisch senken das Tierschutzniveau“
Zum diesjährigen Welttierschutztag am 4. Oktober rufen der Deutsche Tierschutzbund, sein Landesverband Bayern sowie seine angeschlossenen Mitgliedsvereine das Leitmotto „Dauerhafte Billigpreise für Fleisch senken das Tierschutzniveau“ aus. Der Verband kritisiert die extreme Preispolitik des Handels einschließlich der Discounter und die damit einhergehenden Folgen für das Wohl der Tiere. Billigpreise führen dazu, dass Tiere unter kostengünstigen, aber dafür tierschutzwidrigen Bedingungen gehalten werden. Wer billiges Fleisch verkauft oder kauft, nimmt solche Zustände in Kauf. Im Gegenzug gilt aber auch: Wer sich beim Einkauf bewusst für mehr Tierschutz entscheidet, kann dadurch beeinflussen, wie die Tiere in der Landwirtschaft gehalten werden.

„Die Billigpreisfrage ist immer auch eine Systemfrage. Die Forderung an Handel und Discounter ist eindeutig: Verzichten Sie auf Billigfleischangebote, jede Preissenkung senkt das Tierschutzniveau, nehmen Sie auch Ihre ethische Verantwortung wahr“, erklärt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes zum Leitmotto des Welttierschutztages und: „Für den Verbraucher heißt das aber auch, bereit zu sein, mehr Geld für tierische Lebensmittel auszugeben. In besonderer Verantwortung sehen wir aber besonders den Gesetzgeber. Denn dass eine tierausbeutende Haltung mit immer mehr Leistung und immer mehr Tieren auf immer weniger Platz möglich ist, das liegt auch an den viel zu geringen gesetzlichen Rahmenbedingungen.“

Hintergrund: Welttierschutztag

Der Welttierschutztag geht zurück auf den Heiligen Franz von Assisi, dem Schutzpatron der Tiere. Der Deutsche Tierschutzbund und über 750 angeschlossene Mitgliedsvereine vertreten über 800.000 organisierte Tierschützerinnen und Tierschützer. Der Verband und seine Vereine führen in den Wochen vor dem Welttierschutztag regelmäßig Infostände und andere Aktionen vor Ort durch. Dabei steht das Leitmotto immer thematisch im Mittelpunkt.


16.09.2014


25.07.2014

Anbei ein paar Bilder von unserer gelungenen Veanstaltung beim Rottacher Seefest am 15.07.2014.
Es hat uns allen, trotz der vielen Arbeit und großen Hitze, richtig Spaß gemacht!


Entwürdigt. Entstellt. Entsorgt.

Über drei Millionen Nager, Kaninchen, Hunde, Katzen und Affen werden pro Jahr in deutschen Labors bei Tierversuchen eingesetzt - Tendenz weiter steigend. Ihr Erbgut wird manipuliert, sie werden aufgeschnitten, künstlich krank gemacht oder quälend langsam vergiftet. Wenn sie nicht mehr gebraucht werden, landen die Tiere im Müll. Seit Jahren setzt sich der Deutsche Tierschutzbund für ein Ende dieser Tierversuche ein.

Mit dem neuen Tierschutzgesetz, das im Februar 2013 verabschiedet wurde, und der neuen Tierversuchsverordnung vom Mai 2013 hat das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz die EU-Tierversuchsrichtlinie zum Schutz der für wissenschaftliche Zwecke verwendeten Tiere umgesetzt.

Doch leider ist die Umsetzung aus Tierschutzsicht enttäuschend: Es wurde keine der Möglichkeiten genutzt, die die EU-Tierversuchsrichtlinie eröffnet, um Tierversuche in Deutschland über die Mindestvorgaben der EU hinaus einzuschränken. Damit hat die Bundesregierung erneut die Staatszielbestimmung Tierschutz ignoriert.

Aktiv werden beim Tierversuchsprotest

Der Deutsche Tierschutzbund hatte die Bundesregierung mit seiner Tierversuchsprotest-Kampagne aufgefordert, bei der Umsetzung in nationales Recht die Mängel der neuen EU-Richtlinie auszubügeln. In ausführlichen Stellungnahmen, persönlichen Gesprächen mit der damaligen Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner sowie im Dialog mit weiteren Politikern haben wir unsere Kritik und unsere Forderungen vorgebracht, die zu einem verbesserten Schutz der Tiere, die zu wissenschaftlichen Zwecken genutzt werden sollen, erforderlich sind. Leider hat die Bundesregierung den Großteil dieser Forderungen ignoriert. Wir werden aber weiter kritisch verfolgen, wie die Regelungen in der Praxis angewendet werden.

Tiere dürfen nicht länger zu Wegwerfartikeln gemacht werden! Beteiligen Sie sich an unserem Tierversuchsprotest mit Ihrer Unterschrift. Die Liste können Sie rechts herunterladen.


Jagd

Das Tier als Zielscheibe

Die Jagd ist für viele ein Freizeitvergnügen und sie betrachten es als besonderes Privileg, zu einer „Elite" zu gehören. Jäger bezeichnen sich gerne als diejenigen, die die Verantwortung für Tier und Natur übernehmen. Doch ihre Praktiken stehen dazu im krassen Widerspruch: die brutale Fallenjagd zum Beispiel, die Treib- und Lockvogeljagd, die Jagd auf Beutegreifer oder auf Tiere, die in ihrem Bestand gefährdet sind, und die tierquälerische Ausbildung von Jagdhunden an lebenden Tieren.

Das Aussetzen von so genannten jagdbaren Tieren durch Jäger und die obligatorische Winterfütterung führen zu einer Verschiebung des Artenspektrums in Richtung jagdbarer Tiere.

Wer die ethische Verantwortung für die Mitgeschöpfe ernst nimmt, kann Jagd nur dann rechtfertigen, wenn sie sich nach sorgfältiger wissenschaftlicher Prüfung als ökologisch erforderlich erweist und Tiere dadurch von Leiden erlöst oder vor Leiden bewahrt werden.

Novellierung des Bundesjagdgesetzes

Seit Jahrzehnten drängen die Tier- und Naturschutzverbände in Deutschland darauf, das Bundesjagdgesetz, das in wesentlichen Teilen noch dem Reichstierschutzgesetz von 1934 entspricht, grundsätzlich zu novellieren, da es weder den modernen Anforderungen des Tierschutzes noch des Naturschutzes gerecht wird.

So dürfen Jäger dem Jagdrecht zufolge immer noch Hunde und Katzen abschießen.

Eine Änderung ist durch ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte (EGMR) notwendig geworden: Im Dezember 2013 ist das „Gesetz zur Änderung jagdrechtlicher Vorschriften“ in Kraft getreten, nach dem Grundstückseigentümer die Jagd auf ihren Grundstücken nicht mehr dulden müssen. Sie können bei der Unteren Jagdbehörde einen Antrag stellen, der das verbietet. Allerdings werden Grundstückseigentümern auch mit der Gesetzesänderung weiterhin unverhältnismäßig hohe Hürden gesetzt. Der EGMR hatte im Juni 2012 entschieden, dass die Zwangsbejagung gegen die Menschenrechte verstößt.

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Anti-Pelz-Kampagne

Fühl dich wie ein Nerz Auch wenn die Pelzmodeindustrie im Winter alljährlich ihre PR-Maschinerie anwirft, um die Zustände schönzureden: An den grausamen Methoden der Jagd und Haltung von Pelztieren hat sich nichts geändert. Pelzmode bleibt Qualmode. Aber: Jeder Einzelne kann etwas dazu beitragen, die Situation der Wildtiere, die ihres schönen Felles wegen leiden und sterben müssen, zu verbessern. Proteste und Verbraucherboykott haben vielerorts in Europa bereits zum Rückgang der Pelztierzucht oder gar zu deren Verbot geführt.

So können Sie den Tieren helfen:

Jeder, der ein Pelzprodukt erwirbt, macht sich mitschuldig am millionenfachen Leid der Tiere. Dies gilt auch, wenn es sich "nur" um eine Mütze, um einen kleinen Besatz am Stiefel oder um einen Mantelkragen handelt. Daher:

  • Finger weg vom Pelz. Unterstützen Sie unsere Unterschriftenaktion: Geben Sie hier online Ihre Stimme ab oder laden Sie sich die Unterschriftenliste herunter. A2-Poster mit dem Motiv "Pelz tötet" sowie Broschüren und Aufkleber finden Sie auf unserer Bestellliste . Informieren Sie auch andere: Ein Exemplar der Broschüre "Pelztragen ist Gewissensfrage" können Sie im PDF-Format herunterladen oder auch in der Bundesgeschäftsstelle kostenlos bestellen.
  • Eine Liste der Tarnbezeichnungen, unter denen Pelzprodukte im Handel angeboten werden, finden Sie hier .

Hier gehts zu unserem Archiv über Veranstaltungen und Sitzungen in den letzten Jahren.