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TIERSCHUTZVEREIN TEGERNSEER TAL E.V.
Tierheim Rottach-Egern
Tierheim
Was das Tierheim aktuell bewegt.
Hier finden Sie aktuelle Themen die das Tierheim Rottach-Egern betreffen, außerdem möchten wir auf Meldungen, Informationen und Initiativen des Deutschen Tierschutzbundes aufmerksam machen.

Aktuelles

CSU spendet an den Tierschutzverein
Quelle: Miesbacher Merkur 02.2025

Ukraine-Hilfe
Deutscher Tierschutzbund hält an Ukraine-Hilfen fest.
Drei Jahre nach Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine hat der
Deutsche Tierschutzbund seine Unterstützung weiter intensiviert. Über 100.000 Euro
stellte der Verband zur Verfügung, um vom Krieg betroffenen Tieren zu helfen.
Drei Jahre nach Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine hat der
Deutsche Tierschutzbund seine Unterstützung weiter intensiviert. Über 100.000 Euro
stellte der Verband zur Verfügung, um vom Krieg betroffenen Tieren zu helfen.

Böllerverbot
Silvester: Deutscher Tierschutzbund fordert Böllerverbot

Von Herzen DANKE!
Wir waren baff, als wir die Spenden aus der Weihnachtsbaum-Aktion des Café Max I. Joseph in Empfang nehmen durften.
Ein großes Danke an Fam. Blümer und an Anne - die das durch ihr riesiges Engagement möglich gemacht haben.
Selbstverständlich möchten wir uns auch bei allen Spendern bedanken, wir und unsere Tierheim-Bewohner haben uns sehr gefreut!
Ein großes Danke an Fam. Blümer und an Anne - die das durch ihr riesiges Engagement möglich gemacht haben.
Selbstverständlich möchten wir uns auch bei allen Spendern bedanken, wir und unsere Tierheim-Bewohner haben uns sehr gefreut!

Fressnapf Wunschbaum-Aktion
Auch in diesem Jahr durften wir Teil der Wunschbaum-Aktion
des Fressnapf Miesbach sein. Wir sind sehr dankbar, wie viele tolle Spenden uns uns unsere Bewohner erreicht haben.
des Fressnapf Miesbach sein. Wir sind sehr dankbar, wie viele tolle Spenden uns uns unsere Bewohner erreicht haben.

Kittensterben
Weil eine Kastrationspflicht fehlt:
Unzählige Kätzchen sterben in Deutschland auf der Straße
Unzählige Kätzchen sterben in Deutschland auf der Straße

Versuchstierzahlen
Ausstiegsstrategie muss nächster Schritt sein

Verein will neue Quarantänestation bauen
Zutritt nur mit Schutzkleidung: In der Quarantänestation des Tierheims Rottach-Egern leben übergangsweise zahlreiche Katzen. Isabel Seitz, die für die Tierhäuser zuständig ist, kümmert sich um die Tiere.

Tierelend macht vor Landkreis nicht Halt
Der Welttierschutztag am heutigen Freitag will auf das Leid von Tieren aufmerksam machen. Auch im Landkreis sieht die Situation nicht rosig aus: Das Tierheim in Rottach ist so voll wie nie. Vor allem die Katzenschwemme bringt den Tierschutzverein an seine Grenzen.

Tierheime sind überfüllt
Einer Trendumfrage* des Deutschen Tierschutzbundes zu Folge berichten 69 Prozent
der Tierheime davon, dass ihre Auslastung mindestens sehr hoch ist. 49 Prozent davon
sind voll oder sogar übervoll. Nur 18 Prozent haben überhaupt noch Kapazitäten, um
Tiere aufzunehmen. In Folge des Corona-bedingten Haustierbooms mit unüberlegten
Tierkäufen gefolgt von allgemeinen Kostensteigerungen und einer Anpassung der
tierärztlichen Gebührenordnung ist die Flut abgegebener und ausgesetzter Tiere enorm.
Auch die fehlende deutschlandweite Kastrationspflicht für Freigängerkatzen trägt zu
einer Überbelegung mit unerwünschtem Katzennachwuchs sowie Fundkatzen und
verwaisten Kitten von Straßenkatzen bei. Aufnahmestopps sind vielerorts die Folge.
der Tierheime davon, dass ihre Auslastung mindestens sehr hoch ist. 49 Prozent davon
sind voll oder sogar übervoll. Nur 18 Prozent haben überhaupt noch Kapazitäten, um
Tiere aufzunehmen. In Folge des Corona-bedingten Haustierbooms mit unüberlegten
Tierkäufen gefolgt von allgemeinen Kostensteigerungen und einer Anpassung der
tierärztlichen Gebührenordnung ist die Flut abgegebener und ausgesetzter Tiere enorm.
Auch die fehlende deutschlandweite Kastrationspflicht für Freigängerkatzen trägt zu
einer Überbelegung mit unerwünschtem Katzennachwuchs sowie Fundkatzen und
verwaisten Kitten von Straßenkatzen bei. Aufnahmestopps sind vielerorts die Folge.

Katzenschwemme
Katzenschwemme überrollt Tierheime
Die vom Deutschen Tierschutzbund befürchtete „Kätzchenschwemme“ in den
Tierheimen ist offenbar eingetreten. Viele berichteten in den vergangenen
Wochen vermehrt von gefundenen, abgegeben oder ausgesetzten Kitten, so der
Dachverband der Tierheime. Ursächlich für die Katzenflut sind unkastrierte
Freigängerkatzen aus Privathaushalten und Straßenkatzen, die sich
unkontrolliert fortpflanzen. Der Deutsche Tierschutzbund erneuert daher – im
Rahmen der Kampagne „Jedes Katzenleben zählt“ – seine Forderung nach einer
bundesweiten Kastrationspflicht für Freigängerkatzen, sowie nach einer
angemessenen finanziellen Unterstützung der Tierheime und Tierschutzvereine.
Die vom Deutschen Tierschutzbund befürchtete „Kätzchenschwemme“ in den
Tierheimen ist offenbar eingetreten. Viele berichteten in den vergangenen
Wochen vermehrt von gefundenen, abgegeben oder ausgesetzten Kitten, so der
Dachverband der Tierheime. Ursächlich für die Katzenflut sind unkastrierte
Freigängerkatzen aus Privathaushalten und Straßenkatzen, die sich
unkontrolliert fortpflanzen. Der Deutsche Tierschutzbund erneuert daher – im
Rahmen der Kampagne „Jedes Katzenleben zählt“ – seine Forderung nach einer
bundesweiten Kastrationspflicht für Freigängerkatzen, sowie nach einer
angemessenen finanziellen Unterstützung der Tierheime und Tierschutzvereine.

Tierschutzverein plant neues Katzenhaus – „Flut nimmt kein Ende“

Straßenkatzen
Tiere bleiben meist scheu
Straßenkatzen in ein Zuhause zu vermitteln, ist in der Regel keine Option –
darauf weist der Deutsche Tierschutzbund hin. Hatten Katzen in ihren ersten
Lebenswochen keinen ausreichenden positiven Kontakt zu Menschen, bleiben sie
meist scheu und ängstlich. Tierschützer entlassen Straßenkatzen daher nach der
Kastration wieder am Einfangort und betreuen sie an Futterstellen. Doch
manche Tiere können beispielsweise aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen
nicht mehr frei gelassen werden oder suchen so viel Nähe zum Menschen, dass
das Wiederfreilassen nicht in Frage kommt.
„Wer eine ehemalige Straßenkatze bei sich aufnimmt, braucht oftmals Geduld und darf nicht erwarten, dass die Tiere zutraulich und verschmust sind“, sagt Dr. Dalia
Zohni, Fachreferentin für Heimtiere beim Deutschen Tierschutzbund. „Man muss
akzeptieren, dass sie dem Menschen gegenüber immer zurückhaltend bleiben
werden.“ Auch Freigang sei für die Tiere meist essenziell, da sie es gewöhnt sind,
draußen zu sein. Katzenfreunde, die Interesse an der Adoption einer ehemaligen
Straßenkatze haben, finden 13 Tiere auf der Website www.jetzt-katzenhelfen.de/strassenkatzen-des-monats. Wer ländlich wohnt und keine anhängliche
Schmusekatze sucht, findet über die Tierheime und Katzenschutzvereine häufig
weitere Straßenkatzen, die ein neues Zuhause mit viel Freiraum suchen. Wer bereit
ist, einer dieser besonderen Katzen ein Für-Immer-Zuhause zu geben, leistet einen
wichtigen Beitrag zum Tierschutz und wird durch die einzigartige Persönlichkeit
dieser Tiere belohnt.
Weshalb nicht jede Straßenkatze vermittelt werden kann
Insbesondere bei erwachsenen Straßenkatzen ist es häufig jedoch unmöglich, sie in
ein Zuhause zu vermitteln. In den ersten Lebenswochen der Katzen - während ihrer
zweiten bis siebten Lebenswoche, in der sogenannten Sozialisierungsphase –
werden die Grundlagen für das Zusammenleben mit Menschen geschaffen. In den
folgenden Wochen ist eine Gewöhnung an den Menschen noch bis zu einem
gewissen Grad möglich, aber in vielen Fällen deutlich erschwert. Hatten Katzen in
diesen ersten Lebenswochen keinen ausreichenden positiven Kontakt zu Menschen,
ist es unwahrscheinlich, dass sie in einer häuslichen Gemeinschaft stressfrei leben
können. Sie sind scheu, ängstlich, immer auf Fluchtmöglichkeiten bedacht und
fühlen sich in geschlossenen Räumen – etwa im Tierheim oder einer Wohnung -
permanent überfordert. Da das ängstliche Verhalten kaum reversibel ist, haben
diese Tiere wenig Hoffnung auf eine Vermittlung. Es sei daher wichtig, dass
Straßenkatzen im Zeitfenster ihrer Prägungsphase gefunden werden, betont der
Deutsche Tierschutzbund. Während dieser Zeit können Tierschützer die Katzen noch
an den Kontakt mit Menschen gewöhnen. Nur so haben die meisten Tiere eine
Chance auf die Vermittlung in ein liebevolles Zuhause.
Hintergrund:
Der Deutsche Tierschutzbund geht von mehreren Millionen Straßenkatzen aus, die
hierzulande versteckt und meist ungesehen leben. Die Tiere sind krank, unterernährt
und versterben meist frühzeitig. Ursprünglich stammen sie alle von Katzen aus
Privathaushalten ab, die nicht kastriert wurden. Mit seiner Kampagne „Jedes
Katzenleben zählt“ (www.jetzt-katzen-helfen.de) und dem „Großen
Katzenschutzreport“ klärt der Deutsche Tierschutzbund auf und fordert eine
bundesweite Kastrationspflicht für Katzen mit unkontrolliertem Freigang.
Quelle: Pressemeldung Deutscher Tierschutzbund, 31.07.2024
Straßenkatzen in ein Zuhause zu vermitteln, ist in der Regel keine Option –
darauf weist der Deutsche Tierschutzbund hin. Hatten Katzen in ihren ersten
Lebenswochen keinen ausreichenden positiven Kontakt zu Menschen, bleiben sie
meist scheu und ängstlich. Tierschützer entlassen Straßenkatzen daher nach der
Kastration wieder am Einfangort und betreuen sie an Futterstellen. Doch
manche Tiere können beispielsweise aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen
nicht mehr frei gelassen werden oder suchen so viel Nähe zum Menschen, dass
das Wiederfreilassen nicht in Frage kommt.
„Wer eine ehemalige Straßenkatze bei sich aufnimmt, braucht oftmals Geduld und darf nicht erwarten, dass die Tiere zutraulich und verschmust sind“, sagt Dr. Dalia
Zohni, Fachreferentin für Heimtiere beim Deutschen Tierschutzbund. „Man muss
akzeptieren, dass sie dem Menschen gegenüber immer zurückhaltend bleiben
werden.“ Auch Freigang sei für die Tiere meist essenziell, da sie es gewöhnt sind,
draußen zu sein. Katzenfreunde, die Interesse an der Adoption einer ehemaligen
Straßenkatze haben, finden 13 Tiere auf der Website www.jetzt-katzenhelfen.de/strassenkatzen-des-monats. Wer ländlich wohnt und keine anhängliche
Schmusekatze sucht, findet über die Tierheime und Katzenschutzvereine häufig
weitere Straßenkatzen, die ein neues Zuhause mit viel Freiraum suchen. Wer bereit
ist, einer dieser besonderen Katzen ein Für-Immer-Zuhause zu geben, leistet einen
wichtigen Beitrag zum Tierschutz und wird durch die einzigartige Persönlichkeit
dieser Tiere belohnt.
Weshalb nicht jede Straßenkatze vermittelt werden kann
Insbesondere bei erwachsenen Straßenkatzen ist es häufig jedoch unmöglich, sie in
ein Zuhause zu vermitteln. In den ersten Lebenswochen der Katzen - während ihrer
zweiten bis siebten Lebenswoche, in der sogenannten Sozialisierungsphase –
werden die Grundlagen für das Zusammenleben mit Menschen geschaffen. In den
folgenden Wochen ist eine Gewöhnung an den Menschen noch bis zu einem
gewissen Grad möglich, aber in vielen Fällen deutlich erschwert. Hatten Katzen in
diesen ersten Lebenswochen keinen ausreichenden positiven Kontakt zu Menschen,
ist es unwahrscheinlich, dass sie in einer häuslichen Gemeinschaft stressfrei leben
können. Sie sind scheu, ängstlich, immer auf Fluchtmöglichkeiten bedacht und
fühlen sich in geschlossenen Räumen – etwa im Tierheim oder einer Wohnung -
permanent überfordert. Da das ängstliche Verhalten kaum reversibel ist, haben
diese Tiere wenig Hoffnung auf eine Vermittlung. Es sei daher wichtig, dass
Straßenkatzen im Zeitfenster ihrer Prägungsphase gefunden werden, betont der
Deutsche Tierschutzbund. Während dieser Zeit können Tierschützer die Katzen noch
an den Kontakt mit Menschen gewöhnen. Nur so haben die meisten Tiere eine
Chance auf die Vermittlung in ein liebevolles Zuhause.
Hintergrund:
Der Deutsche Tierschutzbund geht von mehreren Millionen Straßenkatzen aus, die
hierzulande versteckt und meist ungesehen leben. Die Tiere sind krank, unterernährt
und versterben meist frühzeitig. Ursprünglich stammen sie alle von Katzen aus
Privathaushalten ab, die nicht kastriert wurden. Mit seiner Kampagne „Jedes
Katzenleben zählt“ (www.jetzt-katzen-helfen.de) und dem „Großen
Katzenschutzreport“ klärt der Deutsche Tierschutzbund auf und fordert eine
bundesweite Kastrationspflicht für Katzen mit unkontrolliertem Freigang.
Quelle: Pressemeldung Deutscher Tierschutzbund, 31.07.2024

Pferderennen
Tierschutzbund veröffentlicht Zahlen für 2023
Anhand aktueller Daten aus dem Galoppsport1 macht der Deutsche
Tierschutzbund deutlich, dass Pferderennen hoch tierschutzrelevant sind. Unfälle,
zu häufige oder falsch angewendete Peitscheneinsätze und gar Todesfälle sind
keine Seltenheit. 20 Pferde lahmten infolge von Galopprennen, in 18 Fällen litten
Pferde an Nasenbluten. Jockeys setzten die Peitsche in 40 Fällen falsch oder zu
häufig ein. Bei mindestens sechs Pferden endete der Einsatz im Rennsport sogar
tödlich. Der Deutsche Tierschutzbund macht sich für ein Ende des
Galopprennsports stark.
Anhand aktueller Daten aus dem Galoppsport1 macht der Deutsche
Tierschutzbund deutlich, dass Pferderennen hoch tierschutzrelevant sind. Unfälle,
zu häufige oder falsch angewendete Peitscheneinsätze und gar Todesfälle sind
keine Seltenheit. 20 Pferde lahmten infolge von Galopprennen, in 18 Fällen litten
Pferde an Nasenbluten. Jockeys setzten die Peitsche in 40 Fällen falsch oder zu
häufig ein. Bei mindestens sechs Pferden endete der Einsatz im Rennsport sogar
tödlich. Der Deutsche Tierschutzbund macht sich für ein Ende des
Galopprennsports stark.

Qualzucht-Hunde am Tierheim ausgesetzt

Onlinehandel mit Tieren
Tierschützer fordern: „Plattformen müssen Verantwortung übernehmen“

"Schenke Freude für Tiere in Not"
Vielen Dank an Fressnapf Miesbach, durch die Weihnachtsbaum-Aktion haben sich so viele Wünsche unserer Tierheim Bewohner erfüllt.
Mit verschiedenen Gefühlen und Emotionen schauen wir auf das arbeits- und ereignisreiches Jahr 2023 zurück. Stark gestiegene Preise belasten die Tierheime, die neue Gebührenordnung für Tierärzte führt u.a. zu einem starken Anstieg der Wartelisten, weil vor allem alte und kranke Tiere Kosten verursachen, die manche Halter nicht mehr aufbringen können.
Hinzu kommt die immer größer werdende Zahl verhaltensauffälliger Hunde, für die das Tierheim oft die einzige Alternative ist.
Herzlichen Dank an alle, die für uns eine Spende bei Fressnapf gekauft und abgegeben haben – unsere Vierbeiner und natürlich wir haben sich mehr als gefreut.
Auch ein ganz herzliches DANKE an das Team von Fressnapf Miesbach, die hier an uns gedacht haben!
Mit verschiedenen Gefühlen und Emotionen schauen wir auf das arbeits- und ereignisreiches Jahr 2023 zurück. Stark gestiegene Preise belasten die Tierheime, die neue Gebührenordnung für Tierärzte führt u.a. zu einem starken Anstieg der Wartelisten, weil vor allem alte und kranke Tiere Kosten verursachen, die manche Halter nicht mehr aufbringen können.
Hinzu kommt die immer größer werdende Zahl verhaltensauffälliger Hunde, für die das Tierheim oft die einzige Alternative ist.
Herzlichen Dank an alle, die für uns eine Spende bei Fressnapf gekauft und abgegeben haben – unsere Vierbeiner und natürlich wir haben sich mehr als gefreut.
Auch ein ganz herzliches DANKE an das Team von Fressnapf Miesbach, die hier an uns gedacht haben!

Silvesterfeuerwerk
Böllerverbot statt verängstigte Tiere
Zum Jahreswechsel appelliert der Deutsche Tierschutzbund an alle Feiernden, auf das Zünden von Feuerwerkskörpern zu verzichten. Als Mitglied eines von der Deutschen Umwelthilfe (DHU) initiierten Aktionsbündnisses unterstützt der Deutsche Tierschutzbund zusammen mit seinem Haustierregister FINDEFIX zudem die Forderung nach einem bundesweiten Böllerverbot an Silvester. Tierhaltern gibt der Verband Tipps, wie Haustiere gut über den Jahreswechsel kommen. Die oftmals schon Tage vor dem 31. Dezember gezündeten Raketen und Knaller lösen bei vielen Tieren Stress und Angst aus.
Zum Jahreswechsel appelliert der Deutsche Tierschutzbund an alle Feiernden, auf das Zünden von Feuerwerkskörpern zu verzichten. Als Mitglied eines von der Deutschen Umwelthilfe (DHU) initiierten Aktionsbündnisses unterstützt der Deutsche Tierschutzbund zusammen mit seinem Haustierregister FINDEFIX zudem die Forderung nach einem bundesweiten Böllerverbot an Silvester. Tierhaltern gibt der Verband Tipps, wie Haustiere gut über den Jahreswechsel kommen. Die oftmals schon Tage vor dem 31. Dezember gezündeten Raketen und Knaller lösen bei vielen Tieren Stress und Angst aus.

Tiere unter dem Weihnachtsbaum?
KEINE GUTE IDEE!
Im Interview erklärt Johanna Ecker-Schotte, Vorstand Tierschutzverein Tegernseer Tal e.V. und Vizepräsidentin des Deutschen Tierschutzbundes, warum Hund, Katze und Co. nicht unter dem Weihnachtsbaum landen sollten.
Im Interview erklärt Johanna Ecker-Schotte, Vorstand Tierschutzverein Tegernseer Tal e.V. und Vizepräsidentin des Deutschen Tierschutzbundes, warum Hund, Katze und Co. nicht unter dem Weihnachtsbaum landen sollten.

Wunschbaum-Aktion
Dieser Wunschbaum für die Tiere des Tierheims steht im Café Max I. Joseph.
Wir möchten uns herzlichst bei dem Team des Café Max I. Joseph bedanken und an alle Spender!
Foto: Julia Jäckel
Wir möchten uns herzlichst bei dem Team des Café Max I. Joseph bedanken und an alle Spender!
Foto: Julia Jäckel

Gesetzgebung Hunde und Katzen
EU regelt erstmals Gesetzgebung zu Hunden und Katzen.
Der Deutsche Tierschutzbund begrüßt den ersten Gesetzesentwurf für den Schutz von Hunden und Katzen auf EU-Ebene. Die EU-Kommission schlägt darin u.a. Maßnahmen vor, um die Rückverfolgbarkeit von Hunden und Katzen zu gewährleisten und den Onlinehandel mit diesen Tieren zu regulieren. Zudem legt sie länderübergreifende Mindeststandards für Züchter, Tierheime und Tierhandlungen fest. Der Deutsche Tierschutzbund wertet den Entwurf als Lichtblick im Kampf gegen den illegalen Heimtierhandel und als wichtige Entlastung für die Tierheime.
Der Deutsche Tierschutzbund begrüßt den ersten Gesetzesentwurf für den Schutz von Hunden und Katzen auf EU-Ebene. Die EU-Kommission schlägt darin u.a. Maßnahmen vor, um die Rückverfolgbarkeit von Hunden und Katzen zu gewährleisten und den Onlinehandel mit diesen Tieren zu regulieren. Zudem legt sie länderübergreifende Mindeststandards für Züchter, Tierheime und Tierhandlungen fest. Der Deutsche Tierschutzbund wertet den Entwurf als Lichtblick im Kampf gegen den illegalen Heimtierhandel und als wichtige Entlastung für die Tierheime.

Versuchstierzahlen
Veröffentlichte Versuchstierzahlen zeigen:
4.207.231 Tiere leiden und sterben in deutschen Laboren
Die Zahl der in deutschen Laboren verwendeten Versuchstiere ist weiter erschreckend hoch: Im Jahr 2022 wurden 2.437.794 Tiere zu wissenschaftlichen Zwecken verwendet, weitere 1.769.437 als „Überschusstiere“ getötet, kritisiert der Deutsche Tierschutzbund. Die neuesten Versuchstierzahlen hat das Deutsche Zentrum zum Schutz von Versuchstieren (Bf3R) heute veröffentlicht. Der Deutsche Tierschutzbund richtet sich an die Bundesregierung und mahnt nicht nur die im Koalitionsvertrag versprochene Reduktionsstrategie zu Tierversuchen an, sondern fordert zudem, auch einen vollständigen Umstieg auf tierversuchsfreie Methoden vorzubereiten.
„Für einen Wandel hin zu tierversuchsfreien und humanrelevanten Methoden fehlt es noch immer an einer politischen Gesamtstrategie und einer Umwidmung von Fördergeldern. Die Bundesregierung plant aber keinen Ausstieg aus Tierversuchen, sondern bloß eine Verringerung der Versuchstierzahlen. Mit dieser Einstellung lässt sie nicht nur Millionen von Versuchstieren im Stich, sie verfehlt die Vorgaben der Europäischen Union und verpasst den Anschluss in Bezug auf tierleidfreien Fortschritt. Denn nur, wenn sich am ganzen System etwas ändert, kann es gelingen, die Versuchstierzahlen massiv und nachhaltig zu reduzieren und Tierleid zu verhindern. Die Bundesregierung muss die verbliebenen zwei Jahre der Legislaturperiode jetzt dafür nutzen“, kommentiert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes.
Zunahme bei „verbrauchten“ Hunden und Primaten
Im Jahr 2022 wurden im Namen der Wissenschaft insgesamt 4.207.231 Tiere „verbraucht“. 2.437.794 davon wurden zu wissenschaftlichen Zwecken verwendet, d.h. sie kamen in Versuchen zum Einsatz (1.725.855 Tiere) oder wurden getötet, um Organe zu entnehmen und zu untersuchen (711.939 Tiere). Im Vergleich zum Vorjahr sank die Zahl der verwendeten Tiere leicht um 2,6 Prozent. Am häufigsten verwendete man Mäuse (1.865.514) sowie Fische (248.480) und Ratten (157.011). Aber auch 67.466 Kaninchen, 2.877 Hunde, 2.267 Primaten und 538 Katzen mussten in Versuchen leiden und sterben. Es wurden 352 Primaten mehr „verbraucht“ als noch im Vorjahr, bei Hunden stieg die Zahl um 219 an. Neben den für wissenschaftliche Zwecke verwendeten Tieren wurden 1.769.437 „Überschusstiere“ zwar für die Wissenschaft gezüchtet, letztlich aber als überschüssig getötet – oftmals aus rein ökonomischen Gründen.
Mehr als die Hälfte der Tiere leidet für Grundlagenforschung
Über die Hälfte der Tiere (56 Prozent) musste für die reine Grundlagenforschung herhalten, ohne konkreten oder absehbaren Nutzen der Versuchsergebnisse. 16 Prozent der Versuchstiere wurden bei der Herstellung oder Qualitätskontrolle von medizinischen Produkten oder für toxikologische Sicherheitsprüfungen verwendet, wie sie etwa für Chemikalien oder Schädlingsbekämpfungsmittel vorgeschrieben sind. 14 Prozent kamen für in der angewandten Forschung, etwa bei der Erforschung von Erkrankungen bei Mensch und Tier zum Einsatz. Insgesamt 62.377 Tiere erlitten in den Versuchen den höchsten Grad an Schmerzen, Leiden oder Schäden. Ein Beispiel dafür ist ein Tod durch Ersticken nach der Injektion von Giftstoffen.
Hinweis an die Redaktionen: Der Deutsche Tierschutzbund informiert im Rahmen seiner aktuellen Kampagne „Jetzt mehr Tierschutz!“ darüber, welche Ankündigungen aus dem Koalitionsvertrag die Ampel-Regierung bereits angegangen hat und wo es bisher nur leere Versprechungen gibt – u.a. beim Thema Tierversuche: www.jetzt-mehr-tierschutz.de/tierversuche
4.207.231 Tiere leiden und sterben in deutschen Laboren
Die Zahl der in deutschen Laboren verwendeten Versuchstiere ist weiter erschreckend hoch: Im Jahr 2022 wurden 2.437.794 Tiere zu wissenschaftlichen Zwecken verwendet, weitere 1.769.437 als „Überschusstiere“ getötet, kritisiert der Deutsche Tierschutzbund. Die neuesten Versuchstierzahlen hat das Deutsche Zentrum zum Schutz von Versuchstieren (Bf3R) heute veröffentlicht. Der Deutsche Tierschutzbund richtet sich an die Bundesregierung und mahnt nicht nur die im Koalitionsvertrag versprochene Reduktionsstrategie zu Tierversuchen an, sondern fordert zudem, auch einen vollständigen Umstieg auf tierversuchsfreie Methoden vorzubereiten.
„Für einen Wandel hin zu tierversuchsfreien und humanrelevanten Methoden fehlt es noch immer an einer politischen Gesamtstrategie und einer Umwidmung von Fördergeldern. Die Bundesregierung plant aber keinen Ausstieg aus Tierversuchen, sondern bloß eine Verringerung der Versuchstierzahlen. Mit dieser Einstellung lässt sie nicht nur Millionen von Versuchstieren im Stich, sie verfehlt die Vorgaben der Europäischen Union und verpasst den Anschluss in Bezug auf tierleidfreien Fortschritt. Denn nur, wenn sich am ganzen System etwas ändert, kann es gelingen, die Versuchstierzahlen massiv und nachhaltig zu reduzieren und Tierleid zu verhindern. Die Bundesregierung muss die verbliebenen zwei Jahre der Legislaturperiode jetzt dafür nutzen“, kommentiert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes.
Zunahme bei „verbrauchten“ Hunden und Primaten
Im Jahr 2022 wurden im Namen der Wissenschaft insgesamt 4.207.231 Tiere „verbraucht“. 2.437.794 davon wurden zu wissenschaftlichen Zwecken verwendet, d.h. sie kamen in Versuchen zum Einsatz (1.725.855 Tiere) oder wurden getötet, um Organe zu entnehmen und zu untersuchen (711.939 Tiere). Im Vergleich zum Vorjahr sank die Zahl der verwendeten Tiere leicht um 2,6 Prozent. Am häufigsten verwendete man Mäuse (1.865.514) sowie Fische (248.480) und Ratten (157.011). Aber auch 67.466 Kaninchen, 2.877 Hunde, 2.267 Primaten und 538 Katzen mussten in Versuchen leiden und sterben. Es wurden 352 Primaten mehr „verbraucht“ als noch im Vorjahr, bei Hunden stieg die Zahl um 219 an. Neben den für wissenschaftliche Zwecke verwendeten Tieren wurden 1.769.437 „Überschusstiere“ zwar für die Wissenschaft gezüchtet, letztlich aber als überschüssig getötet – oftmals aus rein ökonomischen Gründen.
Mehr als die Hälfte der Tiere leidet für Grundlagenforschung
Über die Hälfte der Tiere (56 Prozent) musste für die reine Grundlagenforschung herhalten, ohne konkreten oder absehbaren Nutzen der Versuchsergebnisse. 16 Prozent der Versuchstiere wurden bei der Herstellung oder Qualitätskontrolle von medizinischen Produkten oder für toxikologische Sicherheitsprüfungen verwendet, wie sie etwa für Chemikalien oder Schädlingsbekämpfungsmittel vorgeschrieben sind. 14 Prozent kamen für in der angewandten Forschung, etwa bei der Erforschung von Erkrankungen bei Mensch und Tier zum Einsatz. Insgesamt 62.377 Tiere erlitten in den Versuchen den höchsten Grad an Schmerzen, Leiden oder Schäden. Ein Beispiel dafür ist ein Tod durch Ersticken nach der Injektion von Giftstoffen.
Hinweis an die Redaktionen: Der Deutsche Tierschutzbund informiert im Rahmen seiner aktuellen Kampagne „Jetzt mehr Tierschutz!“ darüber, welche Ankündigungen aus dem Koalitionsvertrag die Ampel-Regierung bereits angegangen hat und wo es bisher nur leere Versprechungen gibt – u.a. beim Thema Tierversuche: www.jetzt-mehr-tierschutz.de/tierversuche

Kein Verbot für Pelzfarmen
EU-Kommission ignoriert Willen der Bürger.
Anstatt ein Verbot der Pelztierzucht und der Vermarktung von Pelz in der EU konsequent anzugehen, hat die EU-Kommission gestern entschieden, zunächst weitere Untersuchungen über Pelzfarmen durchführen zu lassen – und damit eine Entscheidung über ein mögliches Ende der Farmen bis mindestens 2026 aufgeschoben. Der Deutsche Tierschutzbund zeigt sich fassungslos: Die Kommission ignoriere damit nicht nur alle lange bekannten Argumente gegen die Pelzindustrie, sondern auch den klaren Wunsch von mindestens 1,5 Millionen Bürgern, die sich im März mit der Europäischen Bürgerinitiative (EBI) Fur Free Europe (Pelzfreies Europa) für ein Ende der grausamen Praxis von Pelztierzucht und –handel ausgesprochen hatten.
„Was es hier noch weiter zu prüfen und zu untersuchen gibt, leuchtet nicht ein - im Gegenteil: Während Zeit und Ressourcen verschwendet werden, um erneut zu belegen, was längst klar ist, müssen Millionen Füchse, Nerze, Marderhunde und andere Tiere weiter grausam leiden und sterben“, kommentiert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Gleichzeitig setzt die Kommission mit diesem Aufschub unser aller Gesundheit aufs Spiel: Die traurigen Bilder von Pelzfarmen während der SARS CoV-2 Pandemie wirken noch immer nach, und aktuell verbreitet sich das aviäre Influenzavirus rasant auf Fuchs, Nerz- und Marderhundfarmen. Es ist nicht nachvollziehbar, warum die Kommission nicht den einzig richtigen und konsequenten Schritt gegangen ist und der tierquälerischen Pelzindustrie in der EU ein Ende bereitet hat – ein Armutszeugnis!“
Leid der Tiere ausreichend dokumentiert
Derzeit gibt es in der EU noch etwa 1.000 aktive Pelzfarmen mit circa 7,7 Millionen Tieren. Obwohl die Industrie behauptet, mit hohen Tierschutz-Standards zu arbeiten, werden die schlimmen Bedingungen dort immer wieder belegt. Aktuelle Aufnahmen aus Farmen in Litauen, Finnland, Polen, Spanien, Dänemark und Lettland zeigen das Leid der Tiere in engen und kargen Käfigen, in denen verletzte und tote Tiere an der Tagesordnung sind. Erst Anfang des Jahres hatten die EU-Bürger deutlich gemacht, dass sie diese Tierqual nicht länger dulden wollen: Eine EU-Bürgerinitiative, die der Deutsche Tierschutzbund unterstützt hatte, war im März aufgrund einer Rekordzahl an Unterschriften vorzeitig beendet und eingereicht worden. In insgesamt 17 EU-Ländern - mehr als der Hälfte der Mitgliedsstaaten – sind Pelzfarmen bereits komplett oder teilweise verboten.
Pelzfarmen als Pandemie-Risikoherde
Auch führende Virologen und andere Wissenschaftler fordern längst, dass die Pelztierhaltung, insbesondere von Nerzen, beendet werden sollte - im Interesse der Pandemievorsorge. Sie warnen ausdrücklich, dass Pelzfarmen die Wahrscheinlichkeit von Pandemien deutlich erhöhen. Die Kommission verwies in ihrem Beschluss auf die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA): Bis März 2025 soll diese ein Gutachten vorlegen, das die Haltungssysteme und einhergehende Tierschutzprobleme bewertet. Unter Berücksichtigung der EFSA-Meinung will die Kommission dann eine Entscheidung treffen, ob sie ein Verbot der Pelztierzucht und Vermarktung von Pelz in der EU nach einem Übergangszeitraum für angemessen halte – oder Maßnahmen ergriffen werden können, um das Wohlergehen von Pelztieren zu gewährleisten. Die Verkündung der Entscheidung ist für März 2026 vorgesehen. Da dann bereits eine neue Kommission im Amt ist, ist fraglich, ob diese Zeitplanung überhaupt Beachtung finden wird.
Anstatt ein Verbot der Pelztierzucht und der Vermarktung von Pelz in der EU konsequent anzugehen, hat die EU-Kommission gestern entschieden, zunächst weitere Untersuchungen über Pelzfarmen durchführen zu lassen – und damit eine Entscheidung über ein mögliches Ende der Farmen bis mindestens 2026 aufgeschoben. Der Deutsche Tierschutzbund zeigt sich fassungslos: Die Kommission ignoriere damit nicht nur alle lange bekannten Argumente gegen die Pelzindustrie, sondern auch den klaren Wunsch von mindestens 1,5 Millionen Bürgern, die sich im März mit der Europäischen Bürgerinitiative (EBI) Fur Free Europe (Pelzfreies Europa) für ein Ende der grausamen Praxis von Pelztierzucht und –handel ausgesprochen hatten.
„Was es hier noch weiter zu prüfen und zu untersuchen gibt, leuchtet nicht ein - im Gegenteil: Während Zeit und Ressourcen verschwendet werden, um erneut zu belegen, was längst klar ist, müssen Millionen Füchse, Nerze, Marderhunde und andere Tiere weiter grausam leiden und sterben“, kommentiert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Gleichzeitig setzt die Kommission mit diesem Aufschub unser aller Gesundheit aufs Spiel: Die traurigen Bilder von Pelzfarmen während der SARS CoV-2 Pandemie wirken noch immer nach, und aktuell verbreitet sich das aviäre Influenzavirus rasant auf Fuchs, Nerz- und Marderhundfarmen. Es ist nicht nachvollziehbar, warum die Kommission nicht den einzig richtigen und konsequenten Schritt gegangen ist und der tierquälerischen Pelzindustrie in der EU ein Ende bereitet hat – ein Armutszeugnis!“
Leid der Tiere ausreichend dokumentiert
Derzeit gibt es in der EU noch etwa 1.000 aktive Pelzfarmen mit circa 7,7 Millionen Tieren. Obwohl die Industrie behauptet, mit hohen Tierschutz-Standards zu arbeiten, werden die schlimmen Bedingungen dort immer wieder belegt. Aktuelle Aufnahmen aus Farmen in Litauen, Finnland, Polen, Spanien, Dänemark und Lettland zeigen das Leid der Tiere in engen und kargen Käfigen, in denen verletzte und tote Tiere an der Tagesordnung sind. Erst Anfang des Jahres hatten die EU-Bürger deutlich gemacht, dass sie diese Tierqual nicht länger dulden wollen: Eine EU-Bürgerinitiative, die der Deutsche Tierschutzbund unterstützt hatte, war im März aufgrund einer Rekordzahl an Unterschriften vorzeitig beendet und eingereicht worden. In insgesamt 17 EU-Ländern - mehr als der Hälfte der Mitgliedsstaaten – sind Pelzfarmen bereits komplett oder teilweise verboten.
Pelzfarmen als Pandemie-Risikoherde
Auch führende Virologen und andere Wissenschaftler fordern längst, dass die Pelztierhaltung, insbesondere von Nerzen, beendet werden sollte - im Interesse der Pandemievorsorge. Sie warnen ausdrücklich, dass Pelzfarmen die Wahrscheinlichkeit von Pandemien deutlich erhöhen. Die Kommission verwies in ihrem Beschluss auf die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA): Bis März 2025 soll diese ein Gutachten vorlegen, das die Haltungssysteme und einhergehende Tierschutzprobleme bewertet. Unter Berücksichtigung der EFSA-Meinung will die Kommission dann eine Entscheidung treffen, ob sie ein Verbot der Pelztierzucht und Vermarktung von Pelz in der EU nach einem Übergangszeitraum für angemessen halte – oder Maßnahmen ergriffen werden können, um das Wohlergehen von Pelztieren zu gewährleisten. Die Verkündung der Entscheidung ist für März 2026 vorgesehen. Da dann bereits eine neue Kommission im Amt ist, ist fraglich, ob diese Zeitplanung überhaupt Beachtung finden wird.

mysteriösem Autobahn-Fund
Tierheim Rottach-Egern sucht Zuhause für tapferes Katzen-Trio

Hauptversammlung Tierschutzverein
Die neu gewählte Führungsriege des Tierschutzvereins: (v.l.) Angelika Drexler, Johanna Ecker-Schotte, Claudia Janßen und Christiane Pfund
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